Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

The Foreshadowing: Second World (Review)

Artist:

The Foreshadowing

The Foreshadowing: Second World
Album:

Second World

Medium: CD
Stil:

Gothic Doom Metal

Label: Cyclone Empire
Spieldauer: 55:11
Erschienen: 20.04.2012
Website: [Link]

Die italienischen Düsterseelen THE FORESHADOWING beglücken uns endlich mit ihrem dritten Album. Wer den Werdegang der Band ein wenig verfolgt hat, sollte wissen womit auf der neuen Platte zu rechnen ist – denn die Römer machen – zum Glück – genau dort weiter, wo sie mit ihrem letzten Album „Oionos“ stehengeblieben sind.

Bereits seit ihrem ersten Album „Days Of Nothing“ hält die Band das düster-schwarze Banner hoch, auf dem riesengroß Gothic Doom steht. Klischee- und retrofrei gibt man sich auch auf Album Numero drei und liefert erneut einen pechschwarzen, aber ästhetischen Soundtrack zur nahenden Apokalypse. Langsam geht die Welt zugrunde und so bewegt sich „Second World“ vornehmlich in gemächlichen Gefilden. Das heißt aber nicht, dass THE FORESHADOWING nicht auch anders können. So kommen der Opener 'Havoc' oder das treibende 'The Forsaken Son' im Regensatz zum Rest des Albums für Bandverhältnisse durchaus überraschend kräftig rüber.

Insgesamt ist das neue Album pure Tristesse: angefangen mit den außergewöhnlichen Vocals von Marco Benevento, der mit seinem Klargesang für Gänsehaut sorgt, bis hin zu den einfühlsamen Songs selbst, die mit staken Riffings und Leads punkten und dass die Keys niemals zu sehr in den Vordergrund rutschen. Mag sein, dass die Band kaum Songs abliefert, die wie auf „Days Of Nothing“ sofort zünden, aber das tut dem Hörgenuss keinen Abbruch.

„Second World“ wirkt als Ganzes ungemein stimmig und komplex, so dass die Spielzeit von einer Stunde fast wie im Flug vergeht. Vor allem der zweite Teil des Albums, in dem es keine Ausbrüche mehr gibt, entfaltet eine unheimlich dichte Atmosphäre. Der ungewöhnliche Kniff zum sakralen Chor begleitet vom Tomb-lastigen Schlagzeugspiel auf 'Noli Timere' entpuppt sich als genialer Abschluss des Tracks.

FAZIT: Es muss auch den ein oder anderen düsteren Platz in Italien geben, denn THE FORESHADOWING sind ein echter Counterpart zu dem klischeebehafteten, vorgelebten Lebensgefühl, welches man mit diesem Land assoziiert. „Second World“ ist eine gelungene Fortsetzung des Bandschaffens und wieder eine außergewöhnliche Platte, die jedem Liebhaber von Doom mit leichtem Gothic-Einschlag gefallen könnte.

Oliver Schreyer (Info) (Review 3196x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Havoc
  • Outcast
  • The Forsaken Son
  • Second World
  • Aftermaths
  • Ground Zero
  • Reverie Is A Tyrant
  • Colonies
  • Noli Timere
  • Friends Of Pain

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Schreibe 'Lager' rückwärts

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!