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The Horsehead Union: The Horsehead Union (Review)

Artist:

The Horsehead Union

The Horsehead Union: The Horsehead Union
Album:

The Horsehead Union

Medium: CD
Stil:

Rotzrock/Hardrock

Label: Ván Records
Spieldauer: 42:01
Erschienen: 21.09.2012
Website: [Link]

Im Zusammenhang mit dem Debüt dieser schwedischen Newcomer, das bereits vor einiger Zeit auf Vinyl erschienen ist (ursprünglich als Eigenproduktion, dann bei Ván Records) und jetzt auch auf CD in den Verkehr gebracht wird, werden immer wieder Bands genannt wie HELLACOPTERS, GLUECIFER und andere Kollegen der Skandi-Rotzrock-Elite. Aufgrund schrammeliger Volldampf-Rock 'n' Roller wie "Il Tempo Gigante", "Dice Of Fate" oder "Yours In Murder" auch völlig zu Recht. Davon ab bedarf aber auch der Name D-A-D besonderer Erwähnung. Alleine schon durch die überdeutlichen Parallelen bei einer Nummer wie "Nothing At All", aber auch an anderer Stelle ("Desert Man", "Dead Is Better") klingen die Gitarren mit dem leichten Southern-und Country-Anstrich verschärft nach den Binzer-Brüdern. Passenderweise haben die fünf Pferdeköpfe, darunter der ehemalige YEAR OF THE GOAT-Gitarrist Jonas Mattsson, mit den Dänen auch schon die Bühne geteilt.

Mit Ausnahme der beiden langsam vorgetragenen Seelenumkrempler "Dead Is Better" und "Voodoo Woman" (inklusive "House Of The Rising Sun"-Reminiszenz) mögen es THE HORSEHEAD UNION kurz und knackig. Neben den zwei Instrumentals ("Moans Of Seth", "Acta Fabula Est, Plaudite!") kommen auch die anderen hochenergischen Songs ohne große Umschweife auf den Punkt und packen dich angetrieben durch die atemlose Instrumentierung und den rauen Gesang von Fronthüne Sebastian Serio (der leider soeben ausgestiegen ist) im Genick. Es geht aber nicht vor die Tür, sondern ab an den Tresen, denn obwohl selbst der Damenbesuch bei "Needle Fever" (Video gibt es bei YouTube) kein Grund für bessere Manieren ist, lässt die Band trotz ihrer dampfenden Nüstern kaum einen Zweifel aufkommen, dass sich unter der harten Schale gutmütige und lebensfrohe Rabauken verbergen.

FAZIT: Breitbeinig vorgetragener Dirty Rock mit schwedischem Gütesiegel. Kann es nicht genug von geben.

Lars Schuckar (Info) (Review 4079x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Il Tempo Gigante
  • Dice Of Fate
  • Nothing At All
  • Dead Is Better
  • Desert Man
  • Walking Disaster
  • Moans Of Seth
  • Yours In Murder
  • Needle Fever
  • Never Coming Back
  • Voodoo Woman
  • Acta Fabula Est, Plaudite!

Besetzung:

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Interviews:
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