Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Dreamshade: The Gift Of Life (Review)

Artist:

Dreamshade

Dreamshade: The Gift Of Life
Album:

The Gift Of Life

Medium: CD
Stil:

Modern Melodic Death Metal

Label: Spinefarm Records
Spieldauer: 37:40
Erschienen: 25.01.2013
Website: [Link]

Schon im Oktober gab es in Form der Single „Photographs“ einen ersten Vorgeschmack auf „The Gift Of Life“, dem zweiten Album der Schweizer DREAMSHADE, die sich vornehmlich im skandinavischen Melo-Death zuhause fühlen. Im Promotext nur kurz erwähnt, in der Musik aber umso deutlicher sind die Einflüsse aus dem Corebereich. „Uäh, schon wieder ne Band, die zwischen Melo und Core rumhüpft? Klingt doch eh alles gleich…“ Vorweg sei gesagt: nein, nicht ganz! Sicher finden sich genug Elemente, die zur Genüge auch schon von anderen Bands verwendet werden. Aber: was für Bands dieser Richtung immer besonders wertvoll ist, können DREAMSHADE vorweisen: eine Möglichkeit, die Band von anderen Kombos zu differenzieren. In diesem Fall nicht über ganz konkrete, einzelne Punkte oder Instrumente, sondern im Gesamtpaket. Dieses wird dann Modern Melodic Death Metal getauft, wobei der Deathanteil dabei nicht der prägendste oder stärkste ist.

Nicht mal ein Jahr nach Veröffentlichung des Debüts wurde der Sänger ersetzt, warum man bei der Biographie auf Myspace darauf verzichtet hat, Bild und Beschreibung entsprechend anzupassen, verwundert, sei aber dahin gestellt. Denn einen guten Job macht der neue Fronter Kevin allemal, sowohl bei den gutturalen als auch den klar gesungenen Parts. Unterstützt wird er dabei dann teilweise von Gitarrist „Fella“, der sich nebenbei noch mit verschiedenen Twinparts beschäftigen kann. Und die Läufe bringen immer wieder melodische Auflockerungen ins Gesamtpaket ein, ohne dabei zu schmalzig zu werden. Die aggressiveren Passagen dürften gerne noch etwas ausgedehnt werden, um der Gesamtwirkung noch mehr Druck zu verleihen. Auch auf ein ruhigeres Zwischenspiel („Our Flame“) hat man nicht verzichtet. Beim ersten Hören hätte dieses fast schon mit einem Intro verwechselt werden können und führt dann in der Tat zum nächsten Song.

FAZIT: Insgesamt eine stimmige Platte mit ihren Stärken und Schwächen. Außerdem gibt‘s Pluspunkte für das Cover und schlicht dafür, dass auch nach mehrfachem Hören keine Langeweile eintritt oder das Gefühl des „hatten wir doch schon so oft“.

Sascha D. (Info) (Review 4428x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Photographs
  • Your Voice
  • The Gift Of Life
  • Sandcastles
  • Consumed Future
  • Our Flame
  • Late Confessions
  • Sincere
  • Elisabeth
  • Wants & Needs

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Laterne, Laterne, Sonne Mond und...

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!