Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Wild Dawn: Pay Your Dues (Review)

Artist:

Wild Dawn

Wild Dawn: Pay Your Dues
Album:

Pay Your Dues

Medium: CD
Stil:

Hardrock

Label: Brennus
Spieldauer: 52:24
Erschienen: 11.10.2013
Website: [Link]

Diese Comic-artigen Artworks zugetanen Franzosen sind seit fünf Jahren unterwegs und machen auf ihrem dritten Album alles wie gehabt: "Old School Machine" lautete die Devise von WILD DAWN seit Beginn ihrer gemeinsamen Zeit, und dementsprechend überschaubar bleibt ihr vom Blues befeuerter Rock auch, was die Einflüsse angeht.

Viele Stücke der Orléanser anmieren gleich vorneweg zum Fäuse in die Luft Strecken ("Back On Track", "S.A.D Story", "Ain't Your Life"), was an den sofort zündenden, weil schon so oft in ähnlicher Form gehörten Riffs der Combo liegt. Solistisch lassen die beiden Klampfer leider selten Feingefühl durchblitzen, etwa im Finale "I Hate My Band" und beim Uptempo-Shuffle "Bitter Mind" beziehungsweise während dessen beseeltem Endteil. Cool auch: der Slider "Stone Cold Motherfucker" sowie die Talkbox in "Ain't Life Grand" und "My Own Worst Enemy", welche über die zuweilen penetrant zischenden Becken hinweghören lässt.

"Plague Of The 21st Century" zollt allen Songs Tribut, die MOTÖRHEAD nach "Ace Of Spades" geschrieben haben, und einzig Gregs harmlose funktionsmäßige Stimme verhindert einen engeren Vergleich mit Lemmy und Co., zumal WILD DAWN mit aufgeräumtem Sound aufwarten und mitunter auch ein wenig moderner rocken, nachzuhören bei "Better Days", das anders als das Gros der lebensbejahenden Tracks düsterer anmutet. "Let’s Make A Big Mistake" versprüht etwas Leutseligkeit, doch alles in allem bleibt "Pay Your Dues" eine feine Party-Angelegenheit mit gehobenem Niveau in jeder Hinsicht, das nicht zum Schönsaufen verleitet.

FAZIT: WILD DAWN sind sympathische, unaufgeregte Rocker, die ihre Hausaufgaben gemacht haben und auf internationaler Bühne reüssieren könnten, dazu aber vermutlich nicht den langen Atem und die passende Herkunft vorweisen (Australien? USA?). Dessen ungeachtet hat man mit "Pay Your Dues" - auch optisch - eine grundsolide Genre-Platte in der Hand.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1789x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Back On Track
  • Bitter Mind
  • Sometimes
  • S.A.D Story
  • Ain’t Life Grand
  • Plague Of The 21st Century
  • I’m My Own Worst Ennemy
  • Ain’t Your Life
  • Better Days
  • Stone Cold Motherfucker
  • Let’s Make A Big Mistake
  • I Hate My Band

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier gibt Milch?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!