Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Capilla Ardiente: Bravery, Truth and the Endless Darkness (Review)

Artist:

Capilla Ardiente

Capilla Ardiente: Bravery, Truth and the Endless Darkness
Album:

Bravery, Truth and the Endless Darkness

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Doom Metal

Label: High Roller Records
Spieldauer: 47:20
Erschienen: 06.06.2014
Website: [Link]

Ganze acht Jahre nach der Bandgründung legt die chilenische Doom-Truppe CAPILLA ARDIENTE ihr Debüt "Bravery, Truth and the Endless Darkness" vor. Zwei der Mitglieder sind in einer sehr ähnlichen Band aktiv, PROCESSION. Beide Bands gibt es seit 2006, doch PROCESSION haben bereits zwei Alben veröffentlicht - wahrscheinlich der Grund, warum es bei CAPILLA ARDIENTE so lange gedauert hat.

Wie der Großteil Südamerikas bringt auch Chile hauptsächlich extremen Metal hervor, doch CAPILLA ARDIENTE legen mehr Wert auf Melodie als auf Härte. Als Einflüsse geben sie CANDLEMASS, SOLITUDE AETURNUS und SOLSTICE an, deren Sound sie auf „Bravery, Truth and the Endless Darkness“ perfekt kopieren. Gitarrist und Sänger Felipe klingt sogar wie Robert Lowe, der sowohl bei CANDLEMASS als auch bei SOLITUDE AETURNUS aktiv war.

Felipe zieht bei seiner anderen Band PROCESSION die Fäden, sein Kollege Claudio hat bei CAPILLA ARDIENTE das Sagen. Claudio mag es klassisch und bombastisch. Der Albumtitel lässt bereits erkennen, dass CAPILLA ARDIENTE entsprechend dick auftragen. Etwas zu dick. Sie wollen so episch wie möglich klingen, weshalb sie ihre Songs auf über zehn Minuten strecken. Dabei hätten „They Who Were Lost and Now Are Cursed” nicht nur ein kürzerer Titel, sondern auch fünf Minuten weniger Laufzeit gut getan.

Es gibt auf dem Album gute Ideen, etwa das langsam aufgebaute Eingangsriff von „Towards the Midnight Ocean“, doch die Band verliert immer wieder den Faden oder lässt simple Regeln außer Acht, etwa: Du sollst ein gutes Eingangsriff spätestens am Ende des Songs wiederholen, denn das erhöht den Anreiz, sich die ganze Nummer nochmal anzuhören. Was bleibt also?

FAZIT: Guter Doom Metal – aber den bekommen viele hin. Obendrein fehlt der Band ein eigener Charakter. Geeignet für alle, die nicht bis zum nächstes CANDLEMASS-Album warten möchten.

Philipp Walter (Info) (Review 2620x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Consequence and Consequences (Intro)
  • Nothing Here for Me
  • Towards the Midnight Ocean
  • Naufragios (Interlude)
  • They Who Were Lost and Now Are Cursed
  • Into Unknown Lands

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Laterne, Laterne, Sonne Mond und...

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!