Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Flashback Of Anger: Terminate And Stay Resident (Review)

Artist:

Flashback Of Anger

Flashback Of Anger: Terminate And Stay Resident
Album:

Terminate And Stay Resident

Medium: CD
Stil:

Melodic Power Metal

Label: IceWarrior Records
Spieldauer: 56:34
Erschienen: 29.08.2014
Website: [Link]

Italienische Band, RHAPSODY-Sänger Fabio Lione als Gastsänger, zwei Gitarristen und ein Keyboarder im Line-Up – hmmm, was könnten FLASHBACK OF ANGER wohl für einen Musikstil spielen? Nein, falsch, es ist kein folkloristisch angehauchter Grindcore, sondern mit Speed-Metal-Zutaten angereicherter Melodic Power Metal.

Und das macht der Sechser entgegen aller Befürchtungen richtig gut: Die Balance aus ausufernden Keyboard- und Bombast-Passagen und kräftig bratenden Gitarren ist stimmig, nur ganz selten wird die Grenze des guten Geschmacks überschritten („My Angel“). Ganz im Gegenteil, an zahlreichen Stellen wird ganz ordentlich aufs Gaspedal getreten, so dass auch Hörer mit ausgeprägter RHAPSODY-Intoleranz mit „Terminate And Stay Resident“ etwas anfangen könnten.

Dann sollte man allerdings darauf vorbereitet sein, dass Sänger Alessio Gori gerne einmal in höchste Höhen aufsteigt („The Great Fire“, geiles Geschoss!) – eine Tonlage freilich, die der Frontmann im Gegensatz zu vielen seiner Landsleute aber eindeutig beherrscht. Glücklicherweise reitet Gori aber nicht nur oberhalb der Wolkendecke, sondern fühlt sich auch in mittleren Stimmlagen wohl und macht davon reichlich Gebrauch.

FAZIT: Mit „Terminate And Stay Resident“ gelingt FLASHBACK OF ANGER ein Album mit Seltenheitswert: Ein durch und durch qualitativ hochwertiges Album aus dem Melodic-Power-Metal-Bereich, das deutlich größeres Augenmerk auf den Terminus „Metal“ legt als die meisten seiner Artgenossen. Wer den härteren Songs von STRATOVARIUS oder ANGRA etwas abgewinnen kann, der wird an dieser Scheibe große Freude haben.

Lothar Hausfeld (Info) (Review 2116x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Mother’s Soldier
  • False Idols
  • Gynophobia
  • Don’t Let Me Fade
  • The Great Fire
  • Black Prince (feat. Fabio Lione)
  • Shattered Promises
  • My Angel
  • Hiroshima & Nagasaki
  • Power Play

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Sieben mal sieben sind?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!