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Mordbrand: Imago (Review)

Artist:

Mordbrand

Mordbrand: Imago
Album:

Imago

Medium: CD/LP
Stil:

Swedish Death Metal

Label: Doomentia Records/Deathgasm Records
Spieldauer: 37:51
Erschienen: 15.05.2014
Website: [Link]

Durch meine 01001010 in Musik umwandelnden Geräte wandern doch reichlich Zahlenkolumnen, die genau das ergeben, was man erwartet: Schwedischen Death Metal, der in den letzten 20 Jahren keinerlei Entwicklung durchgemacht hat. Da ist es schwierig, mal Alben auszumachen, die aus der schier unendlichen Masse an durchschnittlichen Veröffentlichungen herausragen.

Und da kommen MORDBRAND ins Spiel. Der Name bedeutet genau das, was du vermutest, schwedisch kann so einfach sein. Aber die nächste Vermutung, die da „Black Metal“ lautet, ist falsch. Seit 2006, einigen 7“ und EPs brandschatzen sich die Männer aus Karlstad durch den schwedischen Death-Metal-Untergrund, um mit „Imago“ endlich ihr Debüt vorzulegen. Das ist natürlich auch nur die halbe Wahrheit, da man eigentlich ein Original ist und seit den Achtzigern mit Bands wie GOD MACABRE oder zuvor MACABRE END unterwegs ist.

Das Trio weiß also genau, was es macht und das Ergebnis ist exzellent. MORDBRAND spielen ohne Frage unverwässerten Schwedendeath, simpel, leicht crustig und im altbekannten Soundgewand. Aber MORDBRAND gehen einen kleinen Schritt weiter, ohne das Territorium wirklich zu verlassen. Denn „Imago“ spielt mit sehr vielen kleinen Melodien in den Bolz-Riffs, die sofort im Ohr bleiben. Allein die Horrorfilm-Frauenchöre in „Revelate“ verursachen ein wohliges Schaudern, das sich durch beinahe alle Songs von „Imago“ zieht. Nimm die packende Melodien in „Join Them In Thralldom“, das simple groovende „That Which Crawls“, das doomige „Bastion Of Blood“ oder die Hochgeschwindigkeitsgeschosse „Their Name Are Myriads“ oder „Hording The Grotesque“, immer Death-Metal der Oberklasse. Allein die namensgebende Soundkollage vor dem abschließenden „Sever The Limbs That Grace“ wirkt irgendwie deplatziert und stört an dieser Stelle den Fluss des Longplayers.

FAZIT: Immer wieder kommen unbekannte Bands unverhofft mit erstklassigen schwedischen Death-Metal-Alben um die Ecke. MORDBRAND sind solch ein klassischer Fall. Punkt.

Dr. O. (Info) (Review 3624x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
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Tracklist:
  • Revelate
  • Join Them In Thralldom
  • That Which Crawls
  • Their Name Are Myriads
  • Hoarding The Grotesque
  • Bastion Of Blood
  • The Spawning (Born Of Rot)
  • Imago
  • Sever The Limbs That Grace

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • Imago (2014) - 13/15 Punkten
  • Wilt (2017) - 13/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
hendrik
gepostet am: 21.06.2014

Ach, die Leute sind das. Ich bespreche grad den God Macabre-Re-Release und Bombs Of Hades. Alles eine Mischpoke, wat ne Inzucht da oben :)
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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