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Twilight Force: Tales Of Ancient Prophecies (Review)

Artist:

Twilight Force

Twilight Force: Tales Of Ancient Prophecies
Album:

Tales Of Ancient Prophecies

Medium: CD
Stil:

Bombast Metal

Label: Black Lodge Records
Spieldauer: 37:37
Erschienen: 06.06.2014
Website: [Link]

Der Feuer speiende Drache auf dem Cover ist in etwa so furchteinflößend wie die zahllosen „Hello Kitty“-Utensilien meiner Tochter, und wer noch Zweifel an der Art der Musik hat, dem wird spätestens, wenn der Bandname TWILIGHT FORCE und Songtitel der Marke „In The Mighty Hall Of The Fire King“ oder „The Power Of The Ancient Force“ erwähnt werden, ein Licht aufgehen. Dass auf „Tales Of The Ancient Prophecies“, dem Debütalbum der Schweden, nichts anderes als bombastischer Metal der Marke RHAPSODY und Co. gespielt wird, kann natürlich nicht überraschen.

Geboten wird all das, was man auf solch einem Album erwarten kann: Hochgeschwindigkeits-Attacken, alldominante Keyboards, bis zum Platzen aufgeblasene Arrangements, Pathos in jeder verfügbaren Fuge, zuckrig-klebrige Melodien, die mit der Presslufthammerfanfare in die Gehörgänge geprügelt werden. Alles also so, wie man es von einem Hybriden aus den bereits erwähnten RHAPSODY (Of Fire oder eben Not Of Fire), DRAGONFORCE, SONATA ARCTICA, INSANIA STOCKHOLM oder PATHFINDER erwarten kann. Dass in den elf Songtiteln gleich achtmal das Wörtchen „of“ vorkommt (wieso müssen diese ganzen Fantasy-Metaller eigentlich immer alles mit „of“ beschreiben?), ist eine eher amüsante Randnotiz, die man als gewollte Überhöhung noch schmunzelnd zur Kenntnis nimmt. Die gesprochenen Zwischenspiele unterschreiten aber selbst das Niveau von MANOWARs epischer Selbstverballhornung „Gods Of War“ mit Leichtigkeit, so dass der Hörer angesichts der dargebotenen Faselei kaum an sich halten kann. Und die Tatsache, dass Sänger Christian Hedgren mehr als einmal schmerzhaft ins Kreischen abfällt und dabei reichlich neben der Spur tönt, macht „Tales Of The Ancient Prophecies“ endgültig zu einem zweifelhaften Vergnügen – da reicht es nicht, dass die Musiker kompetent an ihren Instrumenten werkeln und die Songs nicht „schlimmer“ klingen als bei einigen anderen B-Klasse-Vertretern dieses Genres.

FAZIT: Man fragt sich ja schon, ob TWILIGHT FORCE das alles bierernst meinen: Bandname, „lustige“ Kostüme, Songtitel, die vor Klischees nur so triefen – und dann das Ganze auch noch als „Adventure Metal“ bezeichnen. „Adventure Metal“? Sorry Jungs, aber wenn man Abenteuer erleben will, dann geht man ins Kino, lässt sich im Freizeitpark bespaßen, hört meinetwegen auch noch „Gods Of War“ (Nervenkitzel, you know?). Aber „Adventure Metal“? Nein, danke. Dann lieber das „Adventure Of Metal“ mit einem guten Album erleben. Und davon gibt’s ja glücklicherweise mehr als genug.

Lothar Hausfeld (Info) (Review 4191x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 5 von 15 Punkten [?]
5 Punkte
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Tracklist:
  • Enchanted Dragon Of Wisdom
  • The Power Of The Ancient Force
  • Twilight Horizon
  • The Summoning
  • Whsipering Winds
  • Fall Of The Eternal Winter
  • Forest Of Destiny
  • In The Mighty Hall Of The Fire King
  • Made Of Steel
  • Sword Of Magic Steel
  • Gates Of Glory

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Franz
gepostet am: 05.06.2014

User-Wertung:
13 Punkte

Fantastisches album! Aber ein bißchen kurz!
Metalala
gepostet am: 05.06.2014

User-Wertung:
15 Punkte

Ein Hammer Album! Geschmäcker sind ja verschieden. Mir ist lieber die 1000ste Happy-Melodic-Bombast-Kopie zu hören als ein weiteres beschissenes Album altbekannter Bands.
Michi
gepostet am: 29.07.2014

User-Wertung:
13 Punkte

Super Album - verstehe auch nicht warum hier nur 5 Punkte gegeben wurden. Kann mich Metalala nur anschließen. Lieber eine neue Rhapsody-Kopie, die aber ans Original rankommt, also komische neue Albums der Band.
Holger Domes
gepostet am: 17.10.2014

User-Wertung:
13 Punkte

Geiler Powermetal
Luci
gepostet am: 11.11.2014

User-Wertung:
13 Punkte

Ein tolles Debut-Album!
Das eventuelle "nicht ernst Nehmen" scheint ja mittlerweile eine Art Modeerscheinung zu sein (Gloryhammer). Dennoch sagt das nichts über die Musik aus. "Adventure Metal" finde ich passend, und fühle mich teilweise an die Anfänge von Rhapsody erinnert.
Super Album!!!
MichaelAliensBiehn
gepostet am: 21.03.2015

Teilweise hat der Autor recht mit dem was er schreibt aber dennoch hätte das Album eine höhere Wertung verdient. Da habe ich schon wesentlich schlimmere Sachen gehört die hier dennoch besser bewertet wurden.
Manowar99
gepostet am: 06.05.2015

User-Wertung:
15 Punkte

Ein perfektes Album. Aber leider viel zu kurz. Hoffentlich kommt bald ein neues.
Papabaer
gepostet am: 08.08.2016

User-Wertung:
13 Punkte

Ich kann ebenfalls nicht nachvollziehen, warum das Album so niedrig bewertet wurde. Ich habe schon deutlich schlimmeres gehört und war doch angenehm überrascht. Musikalisch ist die Band richtig geil, der Gesang ist für mich eine Mischung aus Tobias Sammet und Michael Kiske zu Helloween-Zeiten. Adventure Metal beschreibt die Musik schon recht gut, wird doch ein Abenteuer beschrieben, welches hier musikalisch erzählt wird. Ich bin schon auf das neue Album gespannt, welches ja nun im September erscheinen wird.
Nyuchi
gepostet am: 29.11.2016

User-Wertung:
13 Punkte

Warum diese schlechte Wertung? Kann ich ehrlich gesagt nicht bestätigen. Ein Super Album, das es nicht verdient hat, so fertig gemacht zu werden. Dass es viele Bands gibt, die etwas ähnliches machen, sollte in der individuellen Bewertung eines Albums/einer Band keine so dermaßen große Rolle spielen.
Die Songs sind catchy (besonders auch live ;D), machen beim zuhören Spaß. Musikalisch und gesanglich top, beinhaltet es alles, was Power-Metal charakterisiert: Kraftvoller Gesang gepaart mit hohem Tempo, schönen Melodien und epischen Geschichten. "Adventure Metal" passt wie die Faust aufs Auge. Meine persönlichen Song-Favoriten sind "Power of the Ancient Force" und "Gates of Glory"; wobei mir alle Lieder gut gefallen.
Fantastisch und garantiert nicht zum "einschlafen" -reinhören lohnt sich :)
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