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C.O.P. UK: No Place For Heaven (Review)

Artist:

C.O.P. UK

C.O.P. UK: No Place For Heaven
Album:

No Place For Heaven

Medium: CD/Download
Stil:

Melodic Metal

Label: UDR / Warner
Spieldauer: 47:13
Erschienen: 22.01.2016
Website: [Link]

Crimes Of Passion, so der Bandname ausgeschrieben, klingt eigentlich viel cooler und aussagekräftiger als das Kürzel C.O.P., aber wie dem auch sei: das britische Sextett hat sich in die fachkundigen Hände von Sascha Paeth (HEAVEN'S GATE, RHAPSODY, AVANTASIA etc.) sowie Miro Rodenberg begeben, um seinen bombastischen Melodic Metal produktionstechnisch zu veredeln, und herausgekommen ist mehr oder minder das Erwartete - mehr ein konkreter Sound als durch ihre Originalität bestechende Stücke, doch die innovationsunfreudige Klientel der Gruppe dürfte das zum Achselzucken bewegen.

"No Place For Heaven" lässt sich dem Schaffen von beispielsweise PINK CREAM 69 gegen Ende der 1990er ("Electrified") anheimstellen, auch vom schreiberischen Niveau her, denn so programmatisch die Tracks der Band auch anmuten mögen, sind sie von vorn bis hinten wasserdicht konzipiert.

Pate dafür stehen das kompakte "My Blood", das Titelstück als schmelzende Ballade mit gemischtgeschlechtlichem Duettgesang und das feiste "One In A Million". Letzteres legt obendrein Zeugnis davon ab, dass Gitarren auf dieser Scheibe einen hohen Stellenwert einnehmen, denn das Ganze ist tatsächlich "hart" … unter den gegebenen Koordinaten wohlgemerkt.

Unangenehm zurück bleibt der Eindruck, dass es sich um eine halbe Casting-Geschichte handelt, denn Paeth wirkte als Songwriter mit, was man der Scheibe immer wieder anhört, ergo:

FAZIT: Pflichterfüllung und kaum Kür bekommt man auf "No Place For Heaven" zu hören. C.O.P UK spielen Musik nach bewährter Machart ohne Brechungen, die in einer früheren Zeit Stadien gefüllt hätte. Der Melodic-Rock- bis -Metal-Markt ist überschwemmt, nicht zuletzt aufgrund solcher Gruppen, wobei man dieser genauso wenig Übles unterstellen möchte wie beliebigen anderen. [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1949x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 7 von 15 Punkten [?]
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Tracklist:
  • The Core
  • My Blood
  • Kiss Of An Angel
  • Take It To The Grave
  • No Place For Heaven
  • Burn Hell
  • Halo
  • Catch Me If You Can
  • No Mans Land
  • One In A Million
  • Stranger Than Fiction

Besetzung:

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