Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Holy Grove: Holy Grove (Review)

Artist:

Holy Grove

Holy Grove: Holy Grove
Album:

Holy Grove

Medium: CD/LP+CD/Download
Stil:

Stoner / Doom

Label: Heavy Psych /Cargo
Spieldauer: 43:41
Erschienen: 11.03.2016
Website: [Link]

Aus dem schier unerschöpflichen Gitarrenrock-Dunstkreis von Portland im US-Bundesstaat Oregon stammen HOLY GROVE, deren Labeldebüt allen Ansprüchen Genüge tut, wenn es um Doom Rock bis Metal mit kräftiger Frauenstimme geht. Hinzu kommt ein Händchen für über den behäbigen Kontext hinaus packendes Songwriting - ganz zu schweigen von Andrea Vidals anders als so oft auf diesem Feld nicht einseitiges Organ.

Zuallererst in den Sinn kommen die Nachbarn WITCH MOUNTAIN, wenngleich HOLY GROVE auf kompaktere Tracks setzen als die verbissen stoischen Veteranen. Auf "Holy Grove" verwurstet die Gruppe bereits bekannte Demosongs, wobei die beiden längsten - das versonnene "Nix" und "Hanged Man" als Höhepunkte des Albums hervorstechen. Dynamisch gibt es dank Knöpfedreher Billy Andersons findigen Fingern mehr her als dumpfes Dröhnen, zumal Gitarrist Trent sehr gerne soliert und Leads spielt, clean wie verzerrt auftrumpft und dennoch der Tradition verhaftet bleibt.

Angesichts dieser Kompilierung von Altlasten im Verbund mit neuen Ideen steht zu erwarten, dass sich HOLY GROVE in Zukunft ein gutes Stück Richtung Individualität weiterentwickeln. Bis dahin greifen Genre-Fans vorbehaltlos zu.

FAZIT: Sympathisch konservativ und dennoch nicht unsäglich "okkult" oder die ewig gleichen Stilkonventionen bemühen - HOLY GROVE spielen freiweg schwermütigen Doom ohne satanisches oder verkifftes Geschwurbel, konzentrieren sich aufs Songwriting und haben eine starke Sängerin in ihren Reihen. Kurzum: Pflicht für die Basis.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1561x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Death Of Magic
  • Nix
  • Holy Grove
  • Huntress
  • Caravan
  • Hunger Man
  • Safe Return

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Laterne, Laterne, Sonne Mond und...

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!