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Pleasureagony: Pleasureagony (Review)

Artist:

Pleasureagony

Pleasureagony: Pleasureagony
Album:

Pleasureagony

Medium: CD/Download
Stil:

Metal

Label: Fastball
Spieldauer: 78:27
Erschienen: 17.02.2017
Website: -

Noch jemand, der etwas vom Thrash-Kuchen abbekommen möchte … PLEASUREAGONY, dieser Name klingt genauso beliebig wie die Musik der Band.

Fast 80 Minuten Spielzeit? Ihr seid nicht METALLICA, mit Verlaub, und selbst die langweilen auf dieser Distanz. PLEASUREAGONY haben sich auf der erwähnten Subgenre-Grundlage einen Stil angeeignet, der auf nichts festgelegt ist und aufgrund schreiberischen Unvermögens der Musiker gänzlich kaltlässt.

Da hört man Metalcore-Versatz (klischiert "skandinavische" Harmonien, Shout-Chöre) genauso wie den rauen Hardcore-Straßenköter am Mikrofon, dessen Gang instrumental wenig mehr reißt als solides Midtempo mit ewig wiederholten Riffs, die leider schon bei einmaligem Abrufen nicht zünden. Zwischendurch wird's melodischer und rhythmisch ein wenig spritziger ('Nerves Like Strings'), aber spätestens nach einem Drittel (also einer gefühlten halben Stunde) geht der Gesang auf die Nerven.

Kein Zweifel, hier wurde (löblicherweise) ohne Kalkül alles verbraten, was an Ideen zur Diskussion stand, doch dies führte zu einem gänzlich zusammenhängenden Album, das mit schrägen Balladen ('Envy The Dead') und holpriger Peudo-Prog-Epik ('Did Him A Favor') am Ende einen unprofessionellen Jugendclub-Kapellen-Eindruck hinterlässst.

FAZIT: PLEASUREAGONY? Eher letzteres als ersteres. Diese Band ist noch nicht reif für eine breitere Bühne. [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 452x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 4 von 15 Punkten [?]
4 Punkte
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Tracklist:
  • Aged To Perfection
  • Face The Mask
  • Nerves Like Strings
  • Clash With Truth And Lies
  • (The Living) Envy The Dead
  • Prelude
  • Desaster
  • Never-ending
  • It's In My Nature (But I Don't Give A...)
  • Walk Beside Me
  • Let It Flow
  • When All Is Tried
  • Did Him A Favour

Besetzung:

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