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The Haunted: Strength In Numbers (Review)

Artist:

The Haunted

The Haunted: Strength In Numbers
Album:

Strength In Numbers

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Thrash Metal

Label: Century Media
Spieldauer: 38:05
Erschienen: 25.08.2017
Website: [Link]

Vor drei Jahren meldeten sich THE HAUNTED im alten Soundgewand zwischen melodiösem Schwedentod und rasantem Thrash Metal zurück. Mit „Strength In Numbers“ schickt die Band das inzwischen neunte Album ins Rennen und setzt nahtlos dort an, wo man 2014 aufhörte. Die größte Überraschung auf diesem Album ist demnach auch dessen Entstehung ohne Besetzungswechsel.

Die stärke Einbindung von Gitarrist Ola Englund in den Songwriting-Prozess manifestiert sich in der Verlagerung hin zu einer deutlich melodischeren Schlagseite, bei der natürlich auch ausgiebige Lead-Passagen nicht fehlen dürfen. Das lockert das Geschehen immer wieder angenehm auf und verleiht den insgesamt zehn Stücken mit schicken Übergängen wie bspw. zwischen „Preachers Of Death“ und dem Titeltrack einen angenehmen – wenn auch mitunter etwas zähen – Fluss. Wo auf „Exit Wounds“ noch gelegentlich die Holzhammer-Methode bevorzugt wurde, präsentiert sich „Strength In Numbers“ mit ausgefeilteren Arrangements, kommt aber leider ebenfalls nicht ohne Füllmaterial aus. Insbesondere in der zweiten Hälfte wird es gelegentlich doch etwas dünn, wie etwa „Tighten The Noose“ oder auch „This Is The End“ exemplarisch illustrieren. Im Gegenzug finden sich mit „Spark“, „Preachers Of Death“ und „Means To An End“ auch wieder echte Groove-Monster, mit denen man vielleicht keinen Innovationspreis gewinnt, die aber schlicht und einfach ordentlich Spaß machen und ohne Umwege die Nackenmuskulatur in Alarmbereitschaft versetzen.

Mit unter 40 Minuten Spielzeit und keinem Song, der die Fünf-Minuten-Marke knackt, wirkt das Album auf dem Papier leider knackiger und kurzweiliger, als es sich in der Realität darstellt. Ein Umstand, an dem auch die relativ eindimensionalen Vocals von Frontschreihals Marco Aro nicht ganz unschuldig sind.

FAZIT: Solides Handwerk gepaart mit reichlich Routine statt unbändigem Heißhunger oder Experimentierfreude – mit diesem Rezept reiht sich nach „Exit Wounds“ auch „Strength In Numbers“ hinter vergangenen Großtaten der Band-eigenen Diskografie ein.

Markus L. (Info) (Review 1847x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
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Tracklist:
  • Fill The Darkness With Black
  • Brute Force
  • Spark
  • Preachers Of Death
  • Strength In Numbers
  • Tighten The Noose
  • This Is The End
  • The Fall
  • Means To An End
  • Monuments

Besetzung:

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