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Freerock Saints: Electric Passion (Review)

Artist:

Freerock Saints

Freerock Saints: Electric Passion
Album:

Electric Passion

Medium: CD/Download
Stil:

Bluesrock / Funk

Label: Grooveyard / Just For Kicks
Spieldauer: 61:54
Erschienen: 05.01.2018
Website: -

Stavros Papadopoulos meint entweder, seinen Lebensunterhalt mit Musik verdienen zu müssen, oder ist schlichtweg ein Ausbund an Kreativität. Anders lässt sich nicht erklären, dass er in verschiedenen Band-Umfeldern mit schöner (?) Regelmäßigkeit Platten heraushaut. Schlecht sind diese nie, aber auch selten zwingend. "Electric Passion" ist nun ein Lippenbekenntnis (Leidenschaft am Fließband, oder wie?) und gehört zu den durchschnittlichen Werken des umtriebigen Griechen.

Authentisch "vintage" inszeniert wurde die Scheibe nicht unbedingt; zwar verfügt "Electric Passion" über einen anachronistisch bzw. zeitlos warmen klang, doch dieser ist auch gewissermaßen modern druckvoll. Das macht FREEROCK SAINTS nun nicht gleich zur Band der Stunde, doch andererseits sind Zeus' Schergen eben keine ranzig riechende Retro-Kapelle - klang neu, Musik altbacken im besten Sinne.

Das Alleinstellungsmerkmal von FREEROCK SAINTS ist zweifellos Sängerin Areti Valavanopoulou, die mit ihrer Soul-Röhre beeindruckt, aber auch einfühlsam schmachten kann. Sie fungiert als Erkennungsmerkmal schlechthin für de Band, der es rein instrumental an Ausstrahlung mangelt, und das ist insbesondere in diesem Bereich wenn nicht fatal, so doch ein Garant für ein Mauerblümchendasein.

So kommt es, dass gerade das ungewöhnliche, weil epische Akustik-Finale 'First Water' vielleicht der beste Song der Scheibe ist und die durchschlagende Neuinterpretation von 'Sing Child Sing', einem eher nicht so bekannten Stück der amerikanischen Kultband HEART ("Dreamboat Annie"), ebenfalls für hochgezogene Augenbrauen sorgt. Der generell funky Bluesrock, der auf dem eigenen Mist der Formation gewachsen ist, enttäuscht nie, sorgt aber auch nicht für Maulsperren.

Die zaghaften Metal-Verweise, die man noch auf FREEROCK SAINTS' Debüt hörte, sind hier so gut wie passé, was FREEROCK SAINTS noch weiter von SUPER VINTAGE und HARD DRIVER absetzt (Stavros' anderen Spielwiesen), doch UNIVERSAL HIPPIES sind im Grunde das coolste, weil facettenreichste Projekt des Tausendsassas.

Anspieltipp ansonsten: der urige Classic-Rocker 'Southern Sky'. Über 'Funky Mama' mit seinem furchtbaren Texten legen wir indes den Mantel des Schweigens …

FAZIT: Knapp überdurchschnittlich zeigen sich FREEROCK SAINTS in puncto Songwriting auf ihrem zweiten Album. Die Band differenziert sich geringfügig vom Rest der Projekte ihres Leaders, hat nach wie vor eine klasse Sängerin und bietet neben den markigen Vocals sowie virtuoser Gitarrenarbeit knapp mehr Licht als Schatten. Geht für Genre-Fans in Ordnung, ist aber objektiv betrachtet unabhängig davon viel zu lang in seiner stilistischen Beschränktheit.

PS: Und wo das Album von Freunden knapp überdurchschnittlichen Bluesrocks gekauft wird, ist ja eigentlich klar, genau hier mit einem Klick und nicht bei... [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 665x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
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Tracklist:
  • Made for Freedom
  • Reason to Live
  • Rocking in the Fast Lane
  • Passion City
  • Sing Child
  • Beautiful Dissonance
  • Southern Sky
  • The Reason Why
  • Blind
  • Funky Mama
  • Why Lie?
  • Soul Train Ride
  • First WaterMade for Freedom
  • Reason to Live
  • Rocking in the Fast Lane
  • Passion City
  • Sing Child
  • Beautiful Dissonance
  • Southern Sky
  • The Reason Why
  • Blind
  • Funky Mama
  • Why Lie?
  • Soul Train Ride
  • First Water

Besetzung:

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  • keine Interviews
Kommentare
Thomas
gepostet am: 28.01.2018

Der Rezensent (=Subjekt) schreibt:
"objektiv betrachtet..."
Helau
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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