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Iron Lamb: Blue Haze (Review)

Artist:

Iron Lamb

Iron Lamb: Blue Haze
Album:

Blue Haze

Medium: CD/Download
Stil:

Hard Rock / Heavy Metal

Label: The Sign / Cargo
Spieldauer: 44:54
Erschienen: 26.10.2018
Website: [Link]

Ureigene Charakteristika kehren IRON LAMB seit je nur im Kleinen hervor. Das sind unterschwelliger Humor, der sich nur in den Texten widerspiegelt und demnach nicht weiter ins Gewicht fällt, wenn es um die Bewertung der Originalität der Schweden geht, sowie eine gewisse Punk-Attitüde, deretwegen auch ihr drittes Album erfreulich zackig klingt. Einen höheren Mehrwert kann und möchte der Haufen nach wie vor nicht erbringen.

Über die erwähnten Vorzüge hinaus ergibt sich nämlich das gewohnte Bild einer weiteren skandinavischen Classic Rock-Combo mit fraglos beherzt dudelnden Gitarren und Wurzeln im extremen Metal (Mitglieder verdingen sich u.a. auch bei Repugnant, General Surgery und Martyrdöd). Das sorgt für einen „dreckigen“ Gesamteindruck, den nicht einmal der zeitweilige Einsatz von Synthesizern aufheben kann, was auch gut so ist. „Blue Haze“ lebt eher von seiner schmierig düsteren Stimmung als den Kompositionen an sich, unter denen das euphorische ‚The Hunt‘ dank seines „no tomorrow“-Kehrverses mit weitem Abstand herausragt.

In ‚Into The Night‘ lässt ein Mellotron aufhorchen, während des lakonischen Finales ‚Dead Beat‘ glänzt In Solitudes Produzent Martin Ehrencrona an der Hammondorgel. Die Gruppe um „Schwedischer Death Metal“-Autor Daniel Ekeroth gehört auch in Hinblick auf solche Effekthascherei mit ihrem ausdrücklich nicht markanten Stil und Songwriting ergo nach wie vor zum Szenedurchschnitt.

FAZIT: Um den vielen Mitbewerbern im Vintage-, Retro- bzw.klassischen Rockbereich die sprichwörtliche Wurst vom Teller zu ziehen, muss eine Band längst mehr leisten als das Pflichtprogramm, das IRON LAMB auf "Blue Haze" abspulen. Die Schweden sind sich offentlichtlich selbst genug und pfeifen auf kommerziellen Erfolg, also darf man ihr neues Album wegen seiner Unauffälligkeit schätzen oder eben wieder rasch vergessen. Viel ist ja sowieso nicht beim Hören ins Ohr gegangen

Andreas Schiffmann (Info) (Review 331x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • Apocalypse Express
  • Bound By Gravity
  • Into The Night
  • The Hunt
  • Erase Rewind
  • (Fallin´ Like) Dominoes
  • The Iron and The Lamb
  • Dead Beat

Besetzung:

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