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Black Label Society: Sonic Brew: 20th Anniversary Blend 5.99 - 5.19 (Review)

Artist:

Black Label Society

Black Label Society: Sonic Brew: 20th Anniversary Blend 5.99 - 5.19
Album:

Sonic Brew: 20th Anniversary Blend 5.99 - 5.19

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Hardrock / Metal

Label: eOne / SPV
Spieldauer: 55:32
Erschienen: 17.05.2019
Website: [Link]

Bei dieser Neuauflage handelt es sich um ein Jubiläums-Update einer der stärksten Scheiben von BLACK LABEL SOCIETY. Inwieweit der sogenannte "Re-Blend" nachbearbeitet wurde, ist nicht ganz klar, da uns keine Liner Notes vorliegen, doch Mastermind Zakk Wylde bemerkte im Vorfeld, man habe gewisse "Anpassungen" vorgenommen; wer das Original kennt, wird kein allerdings kein völlig anderes Hörerlebnis haben, also dürften keine ganzen Tonspuren ausgetauscht worden sein, wie es etwa schon bei Megadeth "Remasters" geschah.

Zur Sache: "Sonic Brew" entstand noch zu einer Zeit, in der Zakk Wyldes Hauptantrieb in erster Linie hochprozentiger Sprit war, und auch andere typische Rockstar-Exzesse prägten BLACK LABEL SOCIETY in den späten 1990ern, während derer die Tracks unter Bühnenvoraussetzung im Band-eigenen Studio eingespielt wurden.

Das hört man den außerordentlich direkt klingenden Ergebnis auch an. In puncto Live-Atmosphäre bleibt die Scheibe innerhalb der Diskografie der Gruppe vermutlich beispiellos, wenn man die offiziellen Konzertmitschnitte außen vorlässt. Beim Genuss des Neo-Grungers 'The Rose Petalled Garden' stellt man sich beispielsweise ein verrauchtes Studio vor, in dem sich die Mitglieder der gut geölten Mannschaft, die BLACK LABEL SOCIETY egal in welcher Besetzung waren und sind, gegenüberstehen und die musikalischen Bälle zuspielen.

Der Track ist ein frühes Highlight, gehört jedoch zu den wenigen eher "jammigen" Nummern, denen umso mehr kompakte Vollfett-Groover gegenüberstehen - allen voran das sprunghafte 'Mother Mary', das wie Panteras 'Walk' swingende 'Low Down' und 'World Of Trouble', eine der seltenen Uptempo-Nummern der Combo. Wyldes Stimme klingt auch 2019 auf dieser Platte zurückhaltender als später, denn offengestanden - er würde es heute selbst zugeben - begann er erst später, ernsthaft an seinem Gesang zu arbeiten.

Enthalten sind noch die beiden unbedingt hörenswerten Bonustracks 'Black Pearl' in rein akustischer Form - einer Disziplin, die Zakk seit je aus dem Effeff beherrscht (man denke an seine Phase mit Pride & Glory oder die Soloalben) - und 'Spoke In The Wheel' als Klavierballade, wobei der Bandkopf bekanntlich ebenfalls ein brillantes Bild abgibt. Die nordamerikanische Erstauflage von 1999 bot zudem noch das Ozzy-Cover 'No More Tears', das hier jedoch ausgelassen wurde.

FAZIT: Zum 20. Veröffentlichungstag eines der Schlüsselalben von BLACK-LABEL-SOCIETY-Alben erscheint "Sonic Brew" noch einmal in klanglich nicht minder ansprechender Form, als die Erstauflage sie bot. Die Platte ist Klassiker der jüngeren Geschichte des Heavy (!) Rock und sollte als solche - ob diese Version oder die ursprüngliche - von jedem Szenegänger gekannt werden.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 881x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Bored To Tears
  • The Rose Petalled Garden
  • Hey You (Batch Of Lies)
  • Born to Lose
  • Peddlers Of Death
  • Mother Mary
  • Beneath The Tree
  • Low Down
  • T.A.Z.
  • Lost My Better Half
  • Black Pearl
  • World Of Trouble
  • Spoke In The Wheel
  • The Beginning … At Last
  • Black Pearl (Acoustic)
  • Spoke In The Wheel (Alternate Piano Version)

Besetzung:

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