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Cleaning Women: Intersubjectivity (Review)

Artist:

Cleaning Women

Cleaning Women: Intersubjectivity
Album:

Intersubjectivity

Medium: CD/Download
Stil:

Elektronischer Krautrock mit Eigenkreation-Instrumenten

Label: Svart/Cargo
Spieldauer: 37:03
Erschienen: 15.02.2019
Website: [Link]

„Die Arbeit mit den CLEANING WOMEN war rundum eine wundervolle Erfahrung. Dieses finnische Trio ist ein einzigartiges Outfit mit einer innovativen Agenda, das eigene Instrumente erfindet und baut und dabei solide, tanzbare und sehr unterhaltsame Musik liefert. Sie sind furchtlos, mürrisch mit einem großartigen Sinn für Humor und dass sie wirklich drei gutaussehende Herren sind, hat mich kein bisschen gestört.“ (ALEXANDER HACKE von den EINSTRÜRZENDEN NEUBAUTEN, der „Intersubjectivity“ mixte!)

Dieser Bandname ist eine pure Frechheit, denn er führt einen auf so etwa alle falschen Fährten, die nur denkbar sind. Die zu gut deutsch REINEMACHEFRAUEN sind keine Frauen, machen auch nicht musikalisch rein, sondern werfen mit den wildesten, größtenteils elektronischen Klängen um sich, so als wären sie im KRAFTWERK unterwegs, um danach einen Haufen EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN zu hinterlassen und vom Hörer einen „Leap Of Faith“ (Glaubenssprung) einzufordern.

Intersubjectivity“ der CLEANING WOMEN aus Helsinki ist ein wahres Sound-Erlebnis, das es in sich hat und auf den kuriosesten, elektronisch bearbeiteten Instrumenten eingespielt wurde, als da wären: Donnerblech, elektronische Kaffeebohnen-Bouzouki, Metall- und Holzkisten, Melodisches Kling Klang, Schlaginstrumente aller Art und vieles, vieles mehr. Diese Instrumente sind, damit man überhaupt eine Vorstellung davon bekommt, auch im Inneren des achtseitigen Booklets abgebildet. Außerdem gibt‘s noch dazu die recht abgefahrenen Texte zu lesen, deren abstruses Highlight das auf Deutsch gesungene „Party Teufel“ mit dem Wunsch, seine eigenen Dämonen zu treffen, ist.

Das finnische Trio hinterlässt mit seinen selbstgebastelten Instrumenten und dem beeindruckenden Gesang in seinen poppigen Momenten noch dazu eine deutliche DEPECHE MODE-Spur. Und das schon seit über 20 Jahren. Höchste Zeit diese einfallsreiche Musik auch in unseren Breiten zu entdecken.

FAZIT: Das Electro-Pop-Trios CLEANING WOMEN aus Helsinki sind in ihrer finnischen Heimat eine seit bereits 1996 existierende, schwer angesagte musikalische Größe, die vor allem auf ihren selbstgebastelten und voller elektronischer Verfremdungen erzeugten Instrumenten sowie dem starken Gesang basiert. Auf „Intersubjectivity“ bohnern die drei Jungs das KRAFTWERK ordentlich durch und entstauben dabei gleich noch DEPECHE MODE, während sie am Ende noch dazu den letzten Schutt der EINSTÜRZENDEN NEUBAUTEN wegräumen. Abgefahren und stark!

Thoralf Koß - Chefredakteur (Info) (Review 414x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Playoff
  • Leap Of Faith
  • Shadows In The Air
  • We Work It Out
  • Je N‘y Crois Pas
  • Life Among The Concrete Dust
  • Living On The Streets
  • Input Output
  • Party Teufel

Besetzung:

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