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In for the Kill: In for the Kill (Review)

Artist:

In for the Kill

In for the Kill: In for the Kill
Album:

In for the Kill

Medium: CD/Download
Stil:

Thrash Metal

Label: Reaper Entertainment
Spieldauer: 38:19
Erschienen: 04.10.2019
Website: [Link]

Bei IN FOR THE KILL tummeln sich seit 2013, dem Gründungsjahr der Combo, bekannte Gesichter der Fernost-Metal-Szene: Sänger Takenori Inamoto war gemeinsam mit Bassist Tomohiro Suzuki bis dato bei Metal Safari tätig, die an der Schnittstelle des Death Metal zum Hardcore agierten und momentan auf Eis liegen.

Die neue Kapelle des Duos etablierte sich nach einem Demo bzw. ersten Album und mehreren eindrucksvollen Konzerten zu Hause in Japan unter Underground-Jüngern, die eine Vermischung beider Stile schätzen, ohne Metalcore-Klischees ertragen zu müssen, und dieses selbst betitelte Debüt erscheint nun auch im Rest der Welt, weil das verantwortliche Label Spiritual Beast offensichtlich Vertriebsdeals in anderen Regionen an Land gezogen hat.

Ins Programm von Reaper Entertainment, die sich dem Thema in Europa widmen, passen IN FOR THE KILL hervorragend. Das Quartett fährt einen schneidend modernen Sound mit im Mix besonders präsentem Gitarrenspiel von Ryosuke Ichikawa, der quasi bei amerikanischen Thrash-Größen in die Lehre gegangen ist. Die Riffs auf "In For The Kill" fliegen im Akkord, wie man es vor allem von Exodus her kennt, während die generelle Ausrichtung des Material eher an die ersten beiden Alben der Schweden The Haunted denken lässt.

Wer Ina von seiner früheren Band her kennt, weiß, dass er brüllt und faucht wie ein Teufel, sich aber nicht typisch japanisch anhört, wohingegen man die meisten Sänger und Shouter aus Nippon an ihrer eigenwilligen Sprachmelodie und Stimmfarbe erkennt. Das macht die elf Songs endgültig international konkurrenzfähig, zumal IN FOR THE KILL mehrere Fan-Lager ansprechen.

Traditionelle Thrash-Anhänger werden genauso bedient wie New-School-Fans, die beispielsweise in Form von 'Serpent From Hell' einen flinken Wutbrocken vom Schlage Lamb Of Gods oder Panteras vor den Latz geknallt bekommen. Weitere Highlights sind das im Midtempo groovende 'Buried Alive' und das "mitgrölbare" 'Spit Out The Bait'.

Ausgesprochenen Tiefgang oder musikalische Überraschungen braucht man nicht zu erwarten, dafür geben IN FOR THE KILL elfmal souverän aufs Maul, ohne nur eine der insgesamt nicht einmal 40 Minuten Spielzeit müßig vergehen zu lassen.

FAZIT: Zeitgemäßer Thrash für den regelmäßigen Gang in die Mucki-Bude oder zum Langstreckenjoggen - IN FOR THE KILL machen ihrem Namen alle Ehre und hängen dicht an den Fersen mancher Euro- und US-Acts, die sich im selben Fahrwasser bewegen.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 585x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Chaos
  • Serpent From Hell
  • Berserk Song
  • Buried Alive
  • I Am A Stranger
  • Asphalt Mountain
  • Spit Out The Bait
  • War Comes
  • Born To Be A Killer
  • Nucleus
  • In For The Kill

Besetzung:

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