Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Pertness: Metamorphosis (Review)

Artist:

Pertness

Pertness: Metamorphosis
Album:

Metamorphosis

Medium: CD/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: Pure Steel / Soulfood
Spieldauer: 38:28
Erschienen: 07.12.2018
Website: [Link]

Wer sich nicht erst seit gestern mit europäischem Metal beschäftigt, assoziiert die Schublade „Swiss Highland Metal“, in die sich PERTNESS selbst stecken, womöglich mit den Bernern Excelsis, deren folkloristisch-historisch getränkte Musik Ende der 1990er mindestens zwei Alben lang ("Anduin the River" und "Kurt of Koppigen") Fans der damaligen Werke von Grave Digger oder Blind Guardian verzückte, dich diese Eidgenossen hier haben damit stilistisch wenig am Hut.

Vielmehr verweit die Band mit der Bezeichnung lediglich auf ihre Herkunft, während sie relativ handelsüblichen Traditionsstahl mit allenfalls ein paar urtümlichen (keltischen?) Melodien spielt. PERTNESS debütierten 2008 mit "Seven Times Eternity" und legen mit "Metamorphosis" ihren bereits vierten Langspieler vor, den einmal mehr eine dezente Fantasy-Atmosphäre mit dazu passender Epik auszeichnet.

Die weitgehend simpel gestrickten Songs gehen prinzipiell gut ins Ohr, wirken aber ein bisschen unspektakulär, wobei sich Sänger Tom Schluchter allerdings ein ums andere Mal aufs Neue (so man bereits mit der Band vertraut ist) als wichtigster Posten der Gruppe bewährt; seine mittelhohe, immer etwas rauere Stimme weist jenen ausgeprägten Charakter auf, der den Kompositionen der Instrumentalisten größtenteils abgeht.

"Metamorphosis" ist sicherlich keine schwache Platte,bloß geht den Liedern abgesehen von dem muskulösen Doppel aus 'I'm A Slave' und 'Waves Of Pain' der Biss und Spielwitz ab. Beim nächsten Mal darf das Songwriting zudem gerne auch wieder etwas unvorhersehbarer sein.

FAZIT: An ihr bisheriges Referenzalbum "Frozen Times" von 2012 reichen PERTNESS mit "Metamorphosis" nicht heran, weil der Platte die denkwürdigen Songs fehlen. Nichtsdestoweniger tut man sich als Fan von typischem Euro-Kraftmetall keine Schande damit, das Ding als Zwischendurch-Ohrenputzer zu verwenden. Im Nachbarschaftsvergleich liegen beispielsweise Emerald dieser Tage ein gutes Stück weit vorn.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 416x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Metamorphosis
  • Fortress
  • Words Of Lies
  • Firestorm
  • Left Behind
  • I'm A Slave
  • Face To Face With Hell
  • Flying To The Sun
  • Waves Of Pain
  • There's A Storm In My Mind

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Laterne, Laterne, Sonne Mond und...

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!