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Red Dead Roadkill: Sweet Songs Of Anguish (Review)

Artist:

Red Dead Roadkill

Red Dead Roadkill: Sweet Songs Of Anguish
Album:

Sweet Songs Of Anguish

Medium: CD/Download
Stil:

Gothic Rock / Metal

Label: Fastball / Soulfood
Spieldauer: 31:45
Erschienen: 21.06.2019
Website: [Link]

Dieses Quartett existiert erst seit 2018 und veröffentlichte noch im Jahr seiner Entstehung mit "Sweet Songs Of Anguish" ein erstes Album ,das nun auf breiter Ebene auf die Band aufmerksam machen soll.

Die Norddeutschen lassen von vornherein nichts anbrennen, sondern haben für die Produktion ihres Debüts den ehemaligen Helloween- Gitarristen und jetzigen Mastermind- Kopf Roland Grapow für die klangliche Veredlung ihrer Songs herangezogen; Unabhängig davon handelt es sich bei ihrem Einstand um eine ordentliche Hardrock-Scheibe in jenen düsteren Fahrwassern, die zuallererst das ursprüngliche Gothic-Milieu aufwirbelte.

Dummerweise veröffentlicht die ehemalige Sister-Sin-Frontfrau Liv Sin dieser Tage einen Langspieler, der sich in stilistisch innerhalb ähnlicher Grenzen bewegt wie RED DEAD ROADKILL und dabei einen ungleich überzeugenderen Eindruck hinterlässt. Die einheimische Combo setzt ungeachtet harter Gitarrenriffs auf ziemlich kitschige Pop-Hooks, während Gitarrist Bob Lees harsche Gesangsbeiträge neben der Leadstimme von Frontfrau Radd lediglich wie Lippenbekenntnisse wirken. Dass die Gruppe ihre Harmlosigkeit zu keiner Zeit ablegen kann, ist unterdessen weniger tragisch als ihre nur mittelmäßigen Qualitäten, was das Songwriting betrifft.

Kurz gesagt klingt "Sweet Songs Of Anguish" in regelrecht qualvollem Maß beliebig, und darüber hinaus geht die dröge Totenschädel-Ästhetik zu Lasten des Image der Gruppe. Mag sein, dass sie sich auf durchlauchte Namen wie W.A.S.P., Skid Row und Black Label Society bis Alice in Chains, The Cult sowie Mr. Big beruf - doch deren Güte werden RED DEAD ROADKILL wirklich nicht ansatzweise gerecht - im Gegenteil, es müffelt penetrant nach Provinz.

FAZIT: Subtil finster anmutender Alllerwelts-Rock, dem man seine ländlich-deutsche Herkunft anhört - RED DEAD ROADKILL orientieren sich an massentauglichen Vorgaben, reiten Klischees und haben doch nur höchstens Durchschnittliche Gitarrenmusik zu bieten, die man vergessen hat, kaum dass der heimische Player sie laufen ließ.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 261x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 7 von 15 Punkten [?]
7 Punkte
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Tracklist:
  • Unleash the beast
  • Lines of Fire
  • Hail to the king
  • Cold
  • Headlights
  • Good Night
  • Somewhere, Mr. Fate
  • Pretty in silence
  • Thorns below
  • Dying day
  • Song of Anguish
  • Under Water

Besetzung:

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