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Robert Jon And The Wreck: Live From Hawaii (Review)

Artist:

Robert Jon And The Wreck

Robert Jon And The Wreck: Live From Hawaii
Album:

Live From Hawaii

Medium: CD/Download
Stil:

Southern Rock

Label: Eigenpressung/Just For Kicks
Spieldauer: 64:40
Erschienen: 01.02.2019
Website: [Link]

Als „Southern Cosmic Rock ‘n‘ Soul“ definiert ROBERT JON das, was er zusammen mit seiner Band THE WRECK dem geneigten Publikum auf Tonträger und Bühne anbietet; dass sich das Quintett aus Kalifornien dabei auf Vorbilder wie die ALLMAN BROTHERS, die BLACK CROWS oder LITTLE FEAT beruft, verwundert demnach nicht weiter.

Im Rahmen der Promotions-Tour zu ihrem letztjährigen und vierten Studioalbum – schlicht „Robert Jon And The Wreck“ benamst – machte die Band (mit neuem Personal am Bass und der Lead-Gitarre) zum ersten Mal für einen Auftritt in Kona auf Hawaii Station. Nun liegt mit „Live From Hawaii“ ein gut einstündiger Mitschnitt dieses Gigs vor.

Das Album vereinigt Songs der letzten drei Studiowerke ROBERT JONS. Auf Material vom arg missglückten Debütalbum „Fire Started“, ohnehin allenthalben verschämt aus der Band-Geschichte gestrichen, wurde verständlicherweise verzichtet. Bemerkenswert aber, dass nur gerade „I Know It’s Wrong“ vom aktuellsten Album kommt, allerdings leider ohne die stimmgewaltige ANESHA ROSE, die das Studio-Original veredelte. Insgesamt die Hälfte der auf dem Live-Album enthaltenen Songs stammt vom 2015er-Werk „Glory Bound“.

Bereits der Opener „Blame It On The Whiskey“ lässt vermuten, dass die vorliegende Konzert-Aufnahme mehr als berechtigt ist: Nicht bloß er kommt nämlich bedeutend frischer und knackiger (sowie schneller!) daher als die vergleichsweise schlafmützige Studio-Einspielung. Mit jedem weiteren Song wird deutlicher, dass sich im Player ein Live-Album der erfreulichen Sorte dreht!

Die hörbar musikalisch kompetente Truppe sorgt zusammen mit der qualitativ zufriedenstellenden Aufnahme für ein solides Fundament. Da ist aber mehr: ROBERT JON AND THE WRECK schreiben gute Songs – wenn auch nicht ganz so eingängige wie die verwandten TEMPERANCE MOVEMENT -, jammen aufs Vergnüglichste und legen eine Spielfreude an den Tag, dass es eine wahre Freude ist.

Es sind denn auch die (über-)langen Songs, die besonders überzeugen. An erster Stelle bestimmt das 17-minütige und höchst dynamische Highlight „Tightrope“ mit beeindruckenden Soli von Bass, Schlagzeug und Keyboard.

FAZIT: ROBERT JON AND THE WRECK liefern mit „Live From Hawaii“ ein pfundiges Argument für das Veröffentlichen von Konzertaufnahmen – mit dem Nachteil, dass ihre eigenen Studioaufnahmen noch einmal eine Spur blasser erscheinen, als sie es ohnehin sind.

Dieter Sigrist (Info) (Review 377x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Blame It On The Whiskey
  • Hey Hey Mama
  • The Devil Is Your Only Friend
  • Cold Night
  • When I Die
  • I Know It’s Wrong
  • Tightrope
  • Rollin'

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
evilknievel
gepostet am: 27.02.2019

User-Wertung:
11 Punkte

Das Fazit bringt es auf den Punkt.
Eine Verwandschaft zu Temperance Movement erkenne ich nicht, aber dafür viel Southern und Jam Rock. Die allmanstylischen Twin Leads sollten als Anhaltspunkt dienen. Tightrope bedient sich beim Übergang zum ersten Solo bei "In Memory of Elisabeth Reed".
Mein Favorit ist Cold Shot, weil eben kein Bass und Schlagzeugsolo aber trotzdem ausufernd lang.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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