Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Various Artists: Nate Gibson & The Stars Of Starday (Review)

Artist:

Various Artists

Various Artists: Nate Gibson & The Stars Of Starday
Album:

Nate Gibson & The Stars Of Starday

Medium: CD
Stil:

Country

Label: Bear Family Productions
Spieldauer: 63:00
Erschienen: 01.03.2019
Website: [Link]

„Starday Records“ war zeit seines Bestehens – von 1952 bis in die späten 1970er-Jahre – eines der außergewöhnlichsten, mit Sicherheit aber das produktivste unter den unabhängigen Country-Music-Labeln. Musiker und Wissenschaftler NATE GIBSON beschäftigt sich seit beinahe zwei Jahrzehnten mit „Starday Records“ und dessen Künstlern, mit einer Akribie, die beinahe an Besessenheit grenzt.

Seine umfangreichen Recherchen hat GIBSON im Buch „The Starday Story: The House That Country Music Built“ (2011, University Press Mississippi) veröffentlicht und seine Arbeit darüber hinaus in einer Radio-Dokumentation und diversen weiteren Sendungen zugänglich gemacht.

Gewissermaßen gekrönt hat NATE GIBSON seine unglaubliche Projektarbeit nun zusammen mit beinahe vierzig Musikerinnen und Musikern, unter ihnen vierzehn originale Mitglieder der „Starday“-Künstlerfamilie: Er brachte sie in unterschiedlicher Zusammensetzung wieder in die Studios, um mit ihnen die Songs aus vergangenen Tagen neu einzuspielen.

Das Resultat dieser Sessions aus dem Jahr 2018 legt die Bären-Familie in gewohnt großartiger Qualität und zusammen mit einem informativen und reich ausgestatteten 56-seitigen Booklet vor – alles in allem allererste Sahne, fürwahr! Mehr als ein hübsches Detail in Sachen Artwork sind übrigens die Bilder der herrlichen Marionetten-Figuren, die der Puppen-Künstler Ken Vogel als Abbild jedes einzelnen Mitglieds der „Starday“-Familie hergestellt hat.

Die 24 Songs mit den inzwischen allesamt über 75-jährigen „Starday“-Künstlern – darunter etwa Betty Amos, Frankie Miller, Margie Singleton oder Bill Clifton – vereinigen sich zu einer wunderbar abwechslungsreichen Mischung von traditioneller Country-Music, Western Swing, Bluegrass und Rockabilly. Es mag dies der Sound und Rhythmus längst vergangener Tage sein, eine Rückschau in der hier präsentierten Art und Weise lässt jedoch bestimmt Musikliebhaber jeglicher Couleur zumindest aufhorchen.

Einzelne Songs aus dem Album herauszupicken ist diesmal nicht angebracht – das Highlight ist hier die Zusammenstellung als solche. Diese ist im Übrigen erfreulicherweise nicht einfach eine „Best of Starway“-Compilation: Die größten kommerziellen Erfolge des Labels sind nicht enthalten – mit Ausnahme von Frankie Millers Song „Family Man“, der anno 1959 in den Billboard Country Charts bis auf Platz sieben kletterte.

FAZIT: NATE GIBSON und „The Stars Of Starday“: Eine gute Stunde lang klingende Glückseligkeit für die Freunde echter, urtümlicher Country-Musik; mit der erfreulichen Zugabe, Wissenswertes zu jedem Song und sämtlichen Interpreten nachlesen zu können. Große Empfehlung!

Dieter Sigrist (Info) (Review 388x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Frankie Miller & Nate Gibson Rain Rain
  • Betty Amos with Judy & Jean & Nate Gibson Eighteen Wheels A Rolling
  • Sleepy La Beef, Nate Gibson Lonely
  • Bill Clifton, Nate Gibson Little White Washed Chimney
  • Jesse McReynolds, Nate Gibson Pardon Me
  • Arnold Parker, Nate Gibson Find A New Woman
  • Darnell Miller, Nate Gibson Royal Flush
  • Little Roy Lewis, Nate Gibson Saints' Banjo March
  • Rudy "Tutti" Grayzell, Nate Gibson Let's Get Wild
  • June Stearns, Nate Gibson We've Got Things In Common
  • Sleepy La Beef, Nate Gibson All the Time
  • Margie Singleton, Nate Gibson On the Cross
  • Little Roy Lewis, Nate Gibson Ain't No Room In the Church For Liars
  • Rudy "Tutti" Grayzell, Nate Gibson Duck Tail
  • Jesse McReynolds, Nate Gibson Nobody But You
  • Darnell Miller, Nate Gibson Mark of Cain
  • Betty Amos with 'Judy & Jean', Nate Gibson Second Fiddle (To An Old Guitar)
  • Margie Singleton, Nate Gibson My Special Dream
  • Wade Jackson, Nate Gibson Sippin' On A Sud
  • Darnell Miller, Nate Gibson Back To You
  • Bill Clifton, Nate Gibson Mary Dear
  • Frankie Miller, Nate Gibson Family Man
  • June Stearns, Nate Gibson Slippin' Around
  • Sleepy La Beef, Nate Gibson I'm Through
  • Nate Gibson The Spook (Bonustrack)

Besetzung:

Interviews:

  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Wer anderen eine ___ gräbt, fällt selbst hinein.

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!