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Staredown: Choose Life (Review)

Artist:

Staredown

Staredown: Choose Life
Album:

Choose Life

Medium: CD/Download
Stil:

Hardcore

Label: Dead Serious
Spieldauer: 32:13
Erschienen: 20.09.2019
Website: [Link]

Na, wenn NoFx wüssten, dass sie auf einem Album gecovert werden, in dessen Trackliste sich ein Song mit Über-Proll Billy Graziadei von Biohazard als Gastsänger befindet ('Believe', zugleich der Knaller des Langspielers) … Wie dem auch sei, die dafür verantwortlich Band STAREDOWN sind ihrem amerikanischen Gehilfen entsprechend eingefleischte Hardcoreler mit einer Vorliebe für die amerikanische Lesart (US-Ostküste) des Stils und reichen mit "Choose Life" ihr allererstes Album ein.

Die Platte erscheint 14 Jahre nach der Gründung der Gruppe aus dem Ruhrgebiet, und hört man die zwei Handvoll Lieder, die STAREDOWN dafür zusammengestellt haben, glaubt man ihnen gern, dass sie sich bereits seit den 1990ern kennen. Damals müssen sie wohl auch zu diesem Musikstil und der zugehörigen Szene gefunden haben, denn "Choose Life" knüpft mit jedem Riff und gebrüllten Wort an die prägenden Scheiben vor allem der New Yorker Riege (Agnostic Front, Madball) an.

Überhaupt macht das Quintett keinen Hehl daraus, wessen Geisteskind es ist … eines der Straight-Edge-Bewegung zumindest insofern, als Frontmann Mario in seinen Texten eine positive Message verbreitet, falls er nicht gerade gegen "personae non gratae" wettert wie in 'Burn in Hell'. Ihren offensichtlichen Vorbildern getreu gehen STAREDOWN hingegen sowohl kompositorisch als auch produktionstechnisch mit Metal-Konventionen konform.

Das bedeutet: Der Sound ist extrem fett und die Doublebass rollt, auch wenn die Gitarristen Snyder und Foley (was für Pseudonyme es in Oer-Erkenschwick gibt )… vorwiegend Midtempo-Nummern geschrieben haben. Darum drückt "Choose Life" abwechselnd massiv und rockt etwas leichtfüßiger, insbesondere eben im besagten NoFx-Cover 'Don't Call Me White' am Ende

FAZIT: "Choose Life" ist ein für Hardcore-Verhältnisse gutgelauntes und lebensbejahendes Album, wie es der Titel verspricht. STAREDOWN setzten wenige bis gar keine eigenen Akzenten, dürften Szenegängern aber die eine oder andere herzlich ruppige Pit-Rempelei bescheren.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 441x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Choose Life
  • Change
  • Believe
  • Bow Down
  • Side by Side
  • Won´t Stop
  • Fortress
  • Melory
  • Burn in Hell
  • Don´t Call Me White

Besetzung:

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