Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Athon: Athon (Review)

Artist:

Athon

Athon: Athon
Album:

Athon

Medium: CD/Download
Stil:

Sludge Metal

Label: Argonauta / Soulfood
Spieldauer: 32:28
Erschienen: 25.09.2020
Website: [Link]

Den Label-Namen und die URL der Facebook-Seite von ATHON checken, dann wisst ihr darüber Bescheid, was auf dem ersten Album der Band gespielt wird. Die Italiener gründeten sich 2014 mit dem Ziel, ihren Helden aus der US-Sludge-Szene nachzueifern - allen voran Mastodon und wohl auch Baroness oder High On Fire. Vor diesem Hintergrund zeugt "Athon" von Musikern mit einem konsequenten DIY-Ansatz, denn so Indie-mäßig, wie die Produktion der Songs scheppert, so offensichtlich ist auch die Tatsache, dass sie ohne jegliches Kalkül geschrieben wurde.

Auf der Grundlage dieses fast Demo-mäßigen, aber trotz seiner Dünnheit, transparenten Sound, dessen Natürlichkeit obendrein schlicht sympathisch wirkt, haben ATHON eine intim wirkende und unberechenbare halbe Stunde Musik zusammengestellt, die wider Erwarten allenfalls ansatzweise an ihre Vorbilder erinnert. Schon das einleitende 'Kaleidogscope' (die Band mag übrigens auch Fotos von sich mit Hund …) scheint aus einer gemeinsamen Improvisation heraus entstanden zu sein und steigert sich stetig, wobei die Vocals - eigensinnig wie der ganze Rest - alles zusammenhalten und kürzer anmuten lassen, als es in Wirklichkeit ist.

Man verfolgt hier wie auch im weiteren Verlauf gespannt mit, was geschieht, auch wenn ATHON jegliche Hooks missen lassen. Drei Viertel des Quartetts singen (alle Mitglieder bis auf den Schlagzeuger), doch warum sie sich jeweils abwechseln, erscheint genauso schlüssig wie die Struktur der Stücke, auch wenn man in keiner Weise von für traditionelle Lieder üblichen Rondo-Formen (Strophe-Refrain-Strophe) sprechen kann.

Klar ist die Chose sperrig, aber bedenkt man, dass beispielsweise Red Fang und eben auch die genannten "big players" Mastodon bzw. Baroness so klein und scheinbar zerfahren begonnen haben, mag uns noch Großes aus den Alpen widerfahren …

FAZIT: Ein Album für Sludge-Metal- und Indie-Prog-Fans, die das Ungewöhnliche suchen und sich gern überraschen lassen … durchaus vielmals in einem einigen Song, wenn es sein muss.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 427x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Kaleidogscope
  • Dakhma
  • Reverse Satyr
  • The End
  • Absinthe

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • Athon (2020) - 11/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier bellt?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!