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Mold Report: Ausgabe 1 (Review)

Artist:

Mold Report

Mold Report: Ausgabe 1
Album:

Ausgabe 1

Medium: Fanzine
Stil:

Death Metal

Label: Eigenveröffentlichung
Spieldauer: 54 Seiten
Erschienen: 01.02.2020
Website: [Link]

"Fanzine for rotten sound culture straight from the crypts." 2011 begonnen, dann in einen morbiden Dornröschenschlaf gefallen, und nun nach alter Schule Machart - photokopiert, cut & paste, Rechtschreibung for Runaways - mit frischem Elan vervollständigt, so präsentiert sich die Erstausgabe des MOLD REPORT im Din-A5-Format nicht nur äußerlich auf dem Stand von vorvorvorgestern. Die Interviews mit Obliteration und Vanhelgd wurden nämlich bereits vor acht oder bis neun Jahren geführt, und kürzlich um einige Fragen ergänzt, so dass sich in stets kurzweiliger Lektüre die Entwicklung der Bands nachvollziehen lässt. Herausgeber Jhoul fragt frei von der Leber weg und bekommt die entsprechenden Antworten, hier treffen also absolute Death-Metal-Freaks aufeinander, und an solche richtet sich der sympathische Papierneuling, dessen Layout über die Seitenränder hinausstrebt und in diesem Freiheitswahn auch schon mal eine Textzeile "verschluckt". Das ist nicht schlimm, denn als bekennender Vanhelgd-Fan und Bewunderer der Kunst von Mattias Frisk erfahre ich im Interview mit dem Frontmann und Tausendsassa tatsächlich noch Neues, und überhaupt horcht der MOLD REPORT die kleine Schar an Rumpelwichten so locker und gehaltvoll aus, dass diese auch mit Spaß in den Backen antworten. Insofern macht es Freude, seine Nase in das undergroundige Druckerzeugnis zu stecken, das für 2,50 € plus Porto (noch) erhältlich ist, und zudem Gespräche mit Stefan Brandes von Cryptic Brood und Lycanthropic Chants, sowie mit den Krachschlägern von Minenfeld, Filthdigger (Oslo) und Kaltbruching Acideath (aus Tokyo!) enthält.

Thor Joakimsson (Info) (Review 383x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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