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Fragile: Beyond (Review)

Artist:

Fragile

Fragile: Beyond
Album:

Beyond

Medium: CD/Download
Stil:

Geklonter Progressive Rock

Label: Force Ten Productions/Just For Kicks
Spieldauer: 50:31
Erschienen: 10.09.2021
Website: [Link]

Da sind sie wieder – die YES-Jünger von FRAGILE, die als YES-Coverband nun bereits zum zweiten Mal ein Album herausbringen, das zwar von ihnen ist, aber wie eine alte YES-Scheibe klingt.
Obwohl…
YES mit Sängerin so gesehen: Claire Hammill klingt nicht etwa nach ihrem VDGG-Namensvetter Peter, sondern irgendwo zwischen einer RENAISSANCE-Haslam und einer MAGENTA-Booth.

Erneut maßlos klauend und wenig innovativ gehen sie auf „Beyond“, einem aus drei Longtracks bestehenden Album, dabei vor. Egal, ob es das deutlich an Roger Dean orientierte Cover oder die von den frühen YES-Zeiten inspirierte Musik, die sogar von den Titeln her einige Parallelen zieht, ist. FRAGILE covern so gesehen ohne wirklich echt zu covern. Eine Band, die in jeder Beziehung dem Klone-Gedanken entspricht und gerade darum sicher so einigen, die ihren alten YES-Helden mit ihrer seltsam neuen – nennen wir sie mal gnädig 'altersweisen' – Musik nicht mehr folgen können oder wollen, einen echten Gefallen tun. Ihnen vielleicht Freude bereiten.

Doch was überhaupt keine Freude bereitet, ist der – bereits von uns in der Review zu ihrem ersten Album „Golden Fragments“ angemahnte – miserable Sound. So als würde aus Gnatz der akustische Rotz des ersten Albums noch etwas schräger und schlimmer gestaltet.
In was für Zeiten leben FRAGILE eigentlich, wenn sie erneut ein so schlechtes, Schlagzeug-schepperndes, dumpfes, eher nach Mono- als Stereo-Ton klingendes, unabgestimmtes, vor sich hinmulmendes Album veröffentlichen?
Musik (nach) zu machen ist das eine, sie zu produzieren das andere. Und das beherrscht FRAGILE um ihren Bandleader Max Hunt, der auch als Mixer und Masterer sowie gemeinsam mit der gesamten Band als Produzent aktiv wird, in keiner Weise.

Nö, nö, nö – so bitte nicht noch ein drittes Mal, FRAGILE!
Wer YES mag, dem würde wahrscheinlich auch FRAGILE gefallen.
Aber nicht mit solchem Klangbild und einer dermaßen amateurhaften Produktion.
Schade, auf „Beyond“ verschenken sich FRAGILE mehr, als sie vielleicht mit guter Absicht zu Ehren von YES erreichen wollten.
Ein trauriges FAZIT, das hoffentlich nicht erneut ähnlich bei einem dann endlich besser produzierten dritten Album von FRAGILE wiederholt werden muss.

Thoralf Koß - Chefredakteur (Info) (Review 709x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 6 von 15 Punkten [?]
6 Punkte
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Tracklist:
  • Beyond
  • * Sent Through The Morning
  • ** Sharkflight
  • *** Dawn
  • **** The Other Side
  • ***** Flight
  • Yours And Mine
  • * Like There's No Tomorrow
  • ** Diorama
  • The Golden Ring Of Time

Besetzung:

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