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Rook Road: Rook Road (Review)
Artist: | Rook Road |
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Album: | Rook Road |
|
Medium: | CD/Download | |
Stil: | Rock |
|
Label: | SAOL | |
Spieldauer: | 50:26 | |
Erschienen: | 11.11.2022 | |
Website: | [Link] |
Weiß der Geier warum, aber „Rook Road“ ist trotz gut gemachter Rockmusik im Fahrwasser von Bands wie DEEP PURPLE (die Orgel), oder auch URIAH HEEP ein Album, das eine Weile braucht bis es zündet.
Dabei ist eigentlich alles da: Eine nicht zu sehr schmachtende Powerballade („Sometimes“), Rockmusik, die einen Blick in die goldenen Jahre des Genres gewährt („Sick to the bone“), oder auch das großartige Rockdrama „Deny“.
Natürlich könnte ROOK ROAD jetzt unterstellt werden alten Wein in neuen Schläuchen zu servieren und sicher stimmt das auch zu einem großen Teil.
Aber warum soll nicht heute auch noch funktionieren, was in der Vergangenheit geklappt hat?
Soll heißen: Der tendenziell verspielte (Hard-)Rock von „Rook Road“ ist wohl kaum der nächste heiße Scheiß, aber die Leidenschaft für Musik generell und klassischen Hard Rock im speziellen ist den Songs anzuhören.
Hier treffen Spielfreude auf Songwritingtalent und eine tief sitzende Liebe zu den Ursprüngen der Rockmusik.
Das kann doch eigentlich nur gut sein. Vielleicht erklärt es aber auch das eingangs erwähnte Manko: Nahezu alles, was ROOK ROAD ausmacht, ist von anderen Bands und Musikern bereits abgeliefert worden, was den berühmt berüchtigten „Aha-Effekt“ deutlich hinauszögert.
FAZIT: Trotz der erwähnten Zündungsprobleme läuft der klassische Rockmotor bei ROOK ROAD rund und auf Hochtouren. Wem Innovation schnuppe ist, wer einfach Lust auf handgemachte Rockmusik hat, der wird mit „Rook Road“ sicher Spaß haben.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Talk too much
- Sick to the bone
- Sometimes
- Romeo
- Paradox
- Kinda glow
- Deny
- Sam Rogers
- Celebration (Feels like)
- Tower
- Egyptian Girl
- Bass - Sebastian Mitzel
- Gesang - Patrik Jost
- Gitarre - Uwe Angel
- Keys - Hannes Luy
- Schlagzeug - Thomas Luther
- Rook Road (2022) - 10/15 Punkten
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