Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Allen-Forrester Band: Allen-Forrester Band (Review)

Artist:

Allen-Forrester Band

Allen-Forrester Band: Allen-Forrester Band
Album:

Allen-Forrester Band

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Rock, Blues

Label: EBF Records
Spieldauer: 41:02
Erschienen: 21.04.2023
Website: [Link]

America meets Germany, oder konkreter: Die beiden New Yorker Gitarristen BEN FORRESTER und JOSH ALLEN formieren sich mit dem deutschen Rhythmus-Duo Matthias Böhm (Schlagzeug; „dArtagnan“) und Hendrik Herder (Bass) zur ALLEN-FORRESTER BAND, spielen zehn eigene Songs ein und veröffentlichen ein selbstbetiteltes Debüt-Album – alles zwar schon ein Weilchen her, jedoch immer noch der Erwähnung wert.


Es liegt in der Natur der Sache, dass PR-Abteilungen beim Anrichten zur großen Kelle neigen, namentlich wenn es um Vergleiche geht. Das ist selten zweckdienlich, so auch in diesem Fall: Die ALLEN-FORRESTER BAND in einem Atemzug mit Lynyrd Skynyrd, Black Crowes oder Blackberry Smoke zu nennen, ist etwas gar stark aufgetragen – auch, wenn die genannten drei Bands längst nicht mehr sind, was sie einmal waren.


Die zehn Originalsongs des Albums bewegen sich – im bewährten Wechsel zwischen druckvollen, riffgeprägten Stücken sowie einiger Balladen – allesamt im Bereich Rock beziehungsweise Southern Rock; einzig das abschließende, akustisch eingespielte „She Knows What I’m All About“ sorgt für einen bluesigen Kontrast. Das Songwriting ist qualitativ einwandfrei. Songs, die sich im musikalischen Gedächtnis festkrallen, fehlen allerdings.


Die musikalischen Fertigkeiten des Quartetts und seiner Gäste sind unbestritten. Die insgesamt unauffälligen Arrangements und ALLENS nicht ausgesprochen voluminöse Stimme sind für das Aufkommen eines richtig schönen Southern-Rock-Feelings jedoch wenig förderlich. Simon Oslenders Keyboards dagegen sind durchs Band weg vorzüglich, und die Australierin Jade MacRae aus der Band von Joe Bonamassa sorgt mit ihrer Stimme für etliche starke Momente.


FAZIT: Die ALLEN-FORRESTER BAND hat mit ihrem Erstlingswerk ein solides und sorgfältig produziertes Debüt-Album vorgelegt, eines, das man haben kann, aber nicht haben muss. Reinhören lohnt sich aber allemal, und sich bei entsprechender Gelegenheit – Konzerte sind zurzeit allerdings nicht angesagt – ein eigenes Hörbild zu machen, sowieso.

Dieter Sigrist (Info) (Review 596x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Knock Me Down
  • Stand Up
  • Hey Carolina
  • Burning Daylight
  • Forbidden Fruit
  • Phases Of The Moon
  • Soundtrack Of My Summer
  • Good Situation Gone Bad
  • Running For Your Life
  • She Knows What I’m All About

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier gibt Milch?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!