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Brennan Wedl: Brennan Wedl (Review)
| Artist: | Brennan Wedl |
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| Album: | Brennan Wedl |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Indie-Rock, Country |
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| Label: | ANTI-Records | |
| Spieldauer: | 43:00 | |
| Erschienen: | 21.08.2026 | |
| Website: | [Link] |
BRENNAN WEDL hat die 13 Songs ihres selbstbetitelten Soloalbums „Brennan Wedl“ innerhalb von gerade einmal zehn Tagen live im Studio eingespielt. Und das hört man den Aufnahmen durchaus an: Die Songs wirken roh, direkt und angenehm ungeschliffen. WEDL selbst hat dafür auch gleich die passende Schublade parat und bezeichnet ihre Musik als „Grungetry“ – eine Mischung aus Punk, Grunge und Country.
„Pretty Little Fantasy“ macht mit rauen Gitarren und einem schlurfenden Beat zunächst tatsächlich auf Grunge. Wäre da nicht diese erstaunlich geschmeidige Stimme, die dem Ganzen eine gehörige Portion Country-Feeling verpasst. „Lets Be Models“ schlägt dann auch musikalisch deutlich in diese Richtung und ist mit seinem Nashville-Flair direkt aus Tennessee importiert worden. „Airplane Movies“ wiederum öffnet die Tür zum melodischen Indie-Rock und erinnert sicherlich nicht ganz unbeabsichtigt an SHERYL CROW.
Überhaupt gibt es auf „Brennan Wedl“ reichlich entspannte Nummern, die leichtfüßig daherkommen und gerade vom unmittelbaren Session-Charakter der Aufnahmen profitieren. Hier klingt nichts überproduziert oder auf Hochglanz poliert. Und so wird es zum Schluss noch einmal besonders intim: Nur von einer Akustikgitarre begleitet, lässt WEDL den Hörer ganz nah an sich heran. Mehr Nähe und Gefühl sind kaum möglich.
Fehlt nur der Punk, der laut eigener Aussage in der Musik von WEDL zu finden sein soll. Aber der ist wohl mehr der Haltung geschuldet und drückt sich in Zeilen wie „I’m not a girl, I’m a freakazoid“ aus.
FAZIT: Mit ihrem selbstbetitelten Album „Brennan Wedl“ legt die amerikanische Singer-Songwriterin BRENNAN WEDL ein abwechslungsreiches Album vor, das zwischen Indie-Rock und Country pendelt und dabei hier und da eine leicht grungige Note einstreut. Gerade die stilistische Vielseitigkeit und der bewusst rohe, unmittelbare Sound machen den Charme dieses Albums aus. BRENNAN WEDL ist definitiv eine Künstlerin, von der man noch einiges hören dürfte.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Scorpio
- I Know How This Goes
- Pretty Little Fantasy
- High Priestess
- Tasmanian Devil
- Just Another Daddy Who Did Me Wrong
- Lets Be Models
- Airplane Movies
- I Wanny Be Your TV
- Fake Cowboy
- Two Dollar Pistol
- June Gloom
- When The Crazy Comes Out ?
- Bass - Brad Cook
- Gesang - Brennan Wedl, Katie Crutchfield
- Gitarre - Brennan Wedl, Colin Croom, Lindsey Jorden
- Keys - Colin Croom
- Schlagzeug - Matt McCaughan
- Brennan Wedl (2026) - 12/15 Punkten
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