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Frederiksen-Denander: Baptism by Fire (Review)

Artist:

Frederiksen-Denander

Frederiksen-Denander: Baptism by Fire
Album:

Baptism by Fire

Medium: CD
Stil:

Melodic Rock

Label: Frontiers Records
Spieldauer: 53:40
Erschienen: 2007
Website: [Link]

Das neue Melodic Rock-Projekt FREDERIKSEN-DENANDER besteht namensgebend zunächst aus Leadsänger Dennis „Fergie“ Frederiksen, der vermutlich der bekanntere der beiden Bandköpfe sein dürfte, sang er doch u.a. TOTOs „Isolation“ ein. Während den Aufnahmen zum Projekt MECCA lernte er den schwedischen Leadgitarristen Tommy Denander kennen, der selbst auf eine lange Liste von Projekten und Gastauftritten zurückblicken kann. Paul Stanley, Eric Clapton und Jimmy Page seien hier nur als Auszug von Denanders ehemaligen Mitspielern genannt. Am prägendsten war für beide aber wohl die Kollaboration mit TOTO, deren ultramelodischer AOR sicherlich für jeden der Songs stilprägend war.

Damit ist eigentlich auch schon vieles gesagt. Doch auch wenn es mit Eigenständigkeit und Abwechslungsreichtum nicht weit her ist, weigere ich mich dieses Album unter 10 Punkten zu bewerten. Zu schön sind die Melodien, zu souverän und fesselnd spielen die Musiker (allesamt Ausnahmetalente in allerdings schon fortgeschrittenem Alter), um Sänger Frederiksen, der wirklich ein fantastisches Organ sein Eigen nennt, um „Baptism by Fire“ in die Abteilung „Klon mit drei Ausrufezeichen“ einzusortieren. Zumal in der TOTO/JOURNEY-Schublade ohehin noch mehr Platz ist, als in manch anderer.

Wer seiner Freundin mal beweisen will, dass doch noch Reste von Gefühl in ihm stecken, und all diese „düsteren“, „todessehnsüchtigen“ CDs, die sonst so in der Wohnung rumliegen ja doch nicht alles für ihn sind, dem kann ich nur zu dieser Scheibe raten, was natürlich im Umkehrschluss heißt, dass Menschen mit Aversionen gegen Melodien, die schon dann und wann mal ins käsige abgleiten, hier definitiv an der falschen Adresse sind. Diese stellen aber die absolute Ausnahme dar. Grundsätzlich regieren schlicht und einfach gefühlvolle Rocknummern von großer Klasse, mit wenigen Durchhängern, wie z.B. dem leider etwas flachen „Saving Grace“. Dementgegen stehen als Oberhighlights „Crossing over“ und der Gute-Laune-Rocker „Never try to love again“ mit unwiderstehlichem Mitsingrefrain. Was gerade in letzterem Song deutlich wird, ist um was für einen geilen Gitarristen es sich bei Tommy Denander handelt. Dieser Mann spielt so gefühlvoll, technisch einwandfrei, anspruchsvoll (!) und dabei doch immer zurückhaltend und songdienlich. Großes Kompliment.

FAZIT: Dass FREDERIKSEN-DENANDER das Rad des melodischen Rocks nicht neu erfunden haben, ist völlig klar. Dies ändert aber nichts daran, dass „Baptism by Fire“ ein überdurchschnittlich starkes Album ist, das eigentlich jedem Fan von melodischer Rockmusik älterer Männer gefallen sollte. Und wer will schließlich schon AOR von Jugendlichen hören? Eben. Kaufempfehlung!

Fabian Reuther (Info) (Review 3530x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • Let him go
  • Right Heart, Wrong Time
  • Silver Lining
  • Crossing over
  • Written in Stone
  • My saving Grace
  • Baptism by Fire
  • Can´t get enough
  • Never try to love again
  • Dead End
  • Keep a Light on
  • Left with nothing

Besetzung:

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