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The Codex: The Codex (Review)

Artist:

The Codex

The Codex: The Codex
Album:

The Codex

Medium: CD
Stil:

Melodic Metal

Label: Frontiers Records
Spieldauer: 69:13
Erschienen: 2007
Website: [Link]

Magnus Karlsson scheint so etwas wie der kleine Roy Z. werden zu wollen. Bei diversen Projekten mit mehr oder weniger namhaften Sängern steht er im Hintergrund, und meist handelt es sich dabei eher um "versteckte" Soloalben des Gitarristen. Wie auch bei seinem ALLEN/LANDE-Projekt, komponiert und produziert er für THE CODEX und spielt auch noch alle Gitarren und Keyboards selber ein. Erstaunlicherweise machen sich dabei trotz der großen Anzahl veröffentlichter Nummern aus seiner Feder kaum Verschleißerscheinungen bemerkbar, die Songs haben immer Hand und Fuss, sind knackig produziert, stimmig arrangiert und toll instrumentiert. Auch bei THE CODEX wird wieder eine bekannte Stimme in den Mittelpunkt gestellt, der ehemalige MALMSTEEN-Sänger Mark Boals.

Tja, aber was kann man sonst noch sagen, über ein Album, das all diese Qualitäten aufweist, dessen eingängige, oft AOR-lastige Melodien man nach zahllosen Durchläufen zwar verinnerlicht hat, aber welches doch nicht so recht begeistern kann, ohne dass man wirklich etwas auszusetzen hätte? Wie leider so viele Alben heutzutage, läuft ein Großteil des Materials "nur" gefällig am Hörer vorbei, was eine Rezension nicht gerade einfach macht. Ausgezeichnete Gitarrenarbeit, tolle Performances, interessante und detailreiche Arrangements, fette Riffs, die immer wieder zwischen melodischem Hard Rock und Power Metal pendeln. Dazu ein Frontmann, der sehr gut singen kann, aber leider auch nicht wirklich heraussticht oder für einzigartige Gänsehautmomente sorgen könnte, obwohl er eine ganze Menge schöner Melodien vortragen darf.

Mir gefallen vor allem die etwas düsteren, schweren Nummern, die THE CODEX eher wie eine Power-Metal-Band mit leicht progressivem und epischem Touch wirken lassen. Besonders hervorheben muss man hier "Mistress Of Death" und das abschließende "Garden Of Grief", die auch mit entsprechend passenden Texten versehen wurden, oder das etwas ruhigere, atmosphärische "Dream Makers". Leider haben sich auf dem Album mit "Whole again", "Mystery oder "You Can Have It All" aber auch einige eher belanglose AOR-Rocker eingeschlichen. Demgegenüber steht manch richtig heftige Nummer wie "Toxic Kiss". Der Rest des Materials liegt meist irgendwo dazwischen, z.B. das sehr melodische "Bring Down The Moon".

FAZIT: Mir persönlich sagt Mark Boals Stimme nicht so sehr zu, aber Fans des Sängers sollten sicher zugreifen, zumal er eine durchaus ansprechende Leistung bringt und auf größtenteils gutklassiges Material zurückgreifen kann. Aber auch andere Anhänger des Melodic Rock und Metal können ruhig ein Ohr riskieren, Qualität bekommt man von THE CODEX auf jeden Fall geboten. Ob einen jedoch das Album persönlich begeistern kann, muss jeder selbst austesten.

Daniel Fischer (Info) (Review 3685x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
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Tracklist:
  • Beyond The Dark
  • Raise Your Hands
  • Toxic Kiss
  • Bring Down The Moon
  • Running Out Of Hate
  • Dream Makers
  • Whole Again
  • Mistress Of Death
  • Mystery
  • Prisoner
  • You Can Have It All
  • Garden Of Grief

Besetzung:

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