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Blood Ceremony: Blood Ceremony (Review)

Artist:

Blood Ceremony

Blood Ceremony: Blood Ceremony
Album:

Blood Ceremony

Medium: CD
Stil:

Retro Doom Rock / Occult Rock

Label: Rise Above Records
Spieldauer: 47:58
Erschienen: 25.08.2008
Website: [Link]

BLOOD CEREMONY liefern auf ihrem selbstbetitelten Debüt eine traumhafte Zeitreise für alle nostalgischen Doom-Rock-Fans, deren innere Uhr bei BLACK SABBATH, PENTAGRAM und COVEN stehen geblieben ist. Dabei verzichten die Kanadier auf jegliche moderne Anbiederung und wildern derart ungeniert im längst Vergangenen, dass es eine wahre Freude ist! Die Gitarren knarzen staubtrocken, das Schlagzeug kracht wuchtig und roh in schleppenden Rhythmen und Sängerin Alia O’Brien singt verderbt von Schwarzen Messen, kosmischen Erfahrungstrips und teuflischer Hexerei.

Dabei wirken BLOOD CEREMONY nicht wie Nachzügler eines vergangenen Trends, sondern wie leidenschaftliche Musiker, die mit einem bestimmten Stil aufgewachsen sind und diesen derart verinnerlicht haben, dass sie nicht bloß statische Kopien ihrer Vorbilder abliefern: BLOOD CEREMONY blasen dem okkultistischen Rock der 60er und 70er einen Lebensfunken ein, der sofort überspringt. Mitverantwortlich dafür sind zwei weitere Instrumente, die fest in den Sound der Kanadier integriert sind: Ausgelassene, teils komplex-verspielte Flöten-Arrangements drängen den JETHRO TULL-Vergleich auf und die wunderbar analog dröhnenden Orgel-Sounds lassen glückselig in die bunte Welt des Psychedelic- und Progressive Rocks abheben.

Das gesamte Album ist durchzogen von hypnotischen Melodien, die genauso von der Sechssaitigen getragen werden, wie vom Gesang. Die Atmosphäre ist dunkel, aber nicht bedrohlich - der Hang zum Teuflischen wird eher als spirituelle Erfahrung transportiert und nicht als misanthropischer Hass-Trip. Dabei beherrschen BLOOD CEREMONY die beschwörungsartigen, drogenschwangeren Songs ebenso, wie treibende Rock-Passagen, progressive Hammond-Abfahrten und naturverliebte Relax-Nummern im rein instrumentalen Flötengewand.

FAZIT: Neben THE DEVIL’S BLOOD sind BLOOD CEREMONY in diesem Jahr schon die zweiten Anwärter auf den Titel „mitreißendste Retro-Kapelle 2008“. Dieses beeindruckende Debüt vereint den staubtrockenen, knorrigen Gitarrensound des altehrwürdigen Doom Rocks mit dem belebenden Element exaltierten Flötenspiels und den analogen Hammond-Soundwällen des alten Prog Rocks. Alle, wirklich alle Fans der oben genannten Bands sollten diesem Werk seine verdiente Chance geben!

Nils Herzog (Info) (Review 6004x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Master of Confusion
  • I'm Coming With You
  • Into the Coven
  • A Wine of Wizardry
  • The Rare Lord
  • Return to Forever
  • Hop Toad
  • Children of the Future
  • Hymn to Pan

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Simon Fischer
gepostet am: 20.10.2010

diese band ist einfach extrem retro als wenn jethro tull und black sabbath ein kind hätten.. und es ein mädchen währe :) stay retro
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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