Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

5 Star Grave: Corpse Breed Syndrome (Review)

Artist:

5 Star Grave

5 Star Grave: Corpse Breed Syndrome
Album:

Corpse Breed Syndrome

Medium: CD
Stil:

Metal / Thrash Metal

Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 38:22
Erschienen: 14.01.2009
Website: [Link]

Auf den ersten Blick mag man kaum glauben, dass dieses Debüt der Italiener 5 STAR GRAVE eine astreine Eigenproduktion ist: Aufmachung und Sound sind hier besser gelungen als bei manch anderer Band, die mit einem Label im Rücken ihre Musik veröffentlicht. In seinem Heimatland war das Sextett bereits erfolgreich: Fiat schnappte sich zwei Songs von 5 STAR GRAVE für Werbepräsentationen und der achtfache Weltmeister und Motorradrennfahrer Valentino Rossi benutzte einen Song der Italiener für sein Promo-Video. Die „weltberühmten“ Pornostars Anita Dark und Silvia Saint ließen es sich nicht nehmen, für ein Foto-Shooting für „Corpse Breed Syndrome“ zu posieren.

So viel zum Thema interessanter Fakten… musikalisch geben sich 5 STAR GRAVE nicht unbedingt gehaltvoller, der Sound der Band ist aufgrund mangelnder Abwechslung beim Songwriting erschreckend schnell umschrieben. Auf den elf Songs regiert modern ausgerichteter Metal mit Thrash- und Punk-Anleihen. Extrem eingängig ist die Chose, aber man sollte den Italienern mal flüstern, dass ein zügiger Rhythmus, ein paar Nintendo-Leads auf dem Keyboard und ein 08/15-Riff auf der Gitarre noch keinen guten Song ausmachen. Letztlich sind 5 STAR GRAVE nur eine zahnlose CHILDREN OF BODOM-Variante für Arme. Dass Frontschreihals Claudio Ravinale ständig mit hoher Stimme wie eine Mischung aus Daffy Duck und Pumuckl auf Crack kreischt, macht dieses Album nicht unbedingt genießbarer.

FAZIT: Respekt vor dieser professionellen Eigenproduktion, aber der musikalische Gehalt von „Corpse Breed Syndrome“ passt locker in einen Fingerhut. Da helfen auch keine ausgelutschten 9/11-Sprachsamples und Bums-Gestöhne irgendwelcher großbusiger Porno-Matratzen. [Album bei Amazon kaufen]

Nils Herzog (Info) (Review 2572x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 6 von 15 Punkten [?]
6 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Ain't That Saint
  • In Bed With The Dead
  • Slightly Slutty Behaviour
  • Cut You Out
  • Core Dead
  • Miracle Man
  • Back To The Morgue
  • Triple-X Ride
  • Backstabber
  • Crown Of Worms
  • Violands

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Laterne, Laterne, Sonne Mond und...

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!