Suche:

Ralf Hubert (Mekong Delta) im Musikreviews-Blog

An Albatross: The An Albatross Family Album (Review)

Artist:

An Albatross

Album:

The An Albatross Family Album

Medium: CD
Stil:

Experimenteller Chaos-Core

Label: Eyeball
Spieldauer: 29:25
Erschienen: 14.10.2008
Website: [ Link ]

An Albatross: The An Albatross Family Album

Wer meinte, bereits alle Extreme zu kennen und den nichts mehr so schnell aus den Socken holt, der ist bei AN ALBATROSS an der richtigen Stelle. Was die Band hier in einer halben Stunde abliefert, ist wirklich unbeschreiblich und liegt, wenn man es nicht gehört hat, jenseits jeder Vorstellungskraft.

Die Band bewegt sich in den abgefahrensten Sphären, die man vergleichsweise mit Progressiv-Extremisten wie MR BUNGLE oder FANTOMAS auf eine Ebene stellen könnte. Es scheint mir zwar völlig unnachvollziehbar, wie es den Musikern möglich sein kann, miteinander bzw. gegeneinander Tonabfolgen zu erzeugen, die in irgendeinem Zusammenhang zueinander stehen sollen – aber irgendwie ist das chaotische Sounderlebnis doch auf ein Konzept fixiert, dem alle Beteiligten zu folgen scheinen: mal panisch schnell, mal von spacigen Soundteppichen unterlegt, öffnet ein jeder Song neue Horizonte und zerschmettert jedwede Konvention oder Definition der Musik. Die Band ist auf ihre extreme Art überall und auch nirgends einzuordnen und man beschreibt dieses bunte musikalische Ereignis wohl am ehesten mit einem fiesen Drogentrip. Den einen mögen die Bilder vielleicht inspirieren, während andere sicher schweißgebadet dem baldigen Ausgang entgegenfiebern.

FAZIT: Was auf fiesem Album dargeboten wird, ist schier unbeschreiblich. Wer sich mit oben genannten Truppen anfreunden kann, wird hier sicher seine helle Freude haben. Alle anderen seien jedoch vorgewarnt: AN ALBATROSS legen jeden Nerv frei!

Oliver Schreyer (Info) (Review 1213x gelesen, veröffentlicht am 05.02.2009)
(0 Leser-Kommentare vorhanden)

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Kommentar schreiben
Kommentar schreiben
Kaufen bei Amazon
Musikreviews auf MySpace!
Musikreviews.de auf Facebook!
Musikreviews auf Twitter!
Tracklist:
  • Neon Guru
  • And Now Emerges The Silver Pilgrim
  • The Hymn Of The Angel People
  • The Psychonaut & The Rustbelt
  • Starving On Rabbit Meat
  • A Convivial Feast Of The Peace Beast
  • Floodgates Released
  • The Electric Proletariat Rides A Velvet Chariot
  • 3,000 Light Years By Way Of The Spacehawk

Besetzung:

  • Bass - Jay Hudak
  • Gesang - Edward B. Gieda
  • Gitarre - Jake Lisowski
  • Schlagzeug - Jeremy Gewertz
  • Sonstige - Orgel - Phillip Price, Synths - Ms. Kat Paffett

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentar schreiben
Kommentar schreiben
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welche Farbe hat eine Erdbeere?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!