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Ralf Hubert (Mekong Delta) im Musikreviews-Blog

Daemonicus: Host of Rotting Flesh (Review)

Artist:

Daemonicus

Album:

Host of Rotting Flesh

Medium: CD
Stil:

Black / Death

Label: Vici Solum / Sound Pollution
Spieldauer: 44:52
Erschienen: 04.08.2009
Website: [ Link ]

Daemonicus: Host of Rotting Flesh

Das Biest im unleserlichen Namen, das Restvokabular ebenfalls gut auswendig im Kopf, doch den Stil nicht im Herzen. DAEMONICUS mögen aus Umea kommen, doch ihr schwärzlicher Death Metal gräbt den Genre-Stadtvätern das Wasser nicht ab.

Allein schon die bisweilen modernen Stakkato-Anleihen lassen DAEMONICUS nie und nimmer zu den Naglfars dieser Welt aufschließen. Sicherlich hassen die Musiker ganz doll den Melodic Punk aus ihrer Nachbarschaft, und der Gehörnte ist ohnehin der Geilste. Dass die Band gerade in der Ausführung patzt und auch die Bildersprache eher gebrochen beherrscht (billiges Cover, doch Hauptsache Ledermäntel und Bandshirts), macht sie keinen Deut besser als alle schon einmal dagewesenen Deathcore-und-so-weiter-Wiedergänger - in ihrem eigenen Stilbereich, wohl gemerkt.

DAEMONICUS wollen nämlich verzweifelt mystischen Old-School-Death spielen, sind jedoch weder authentisch genug noch fähig, mitreißende Lieder zu schreiben - bei aller bemühten Abwechslung.

Fazit: Man kann die Referenzen des Infoschreibens bemühen - Nominon, Dismember, Kaamos - und dabei vergessen, dass DAEMONICUS bestenfalls viertklassig wiedergeben, was die genannten Bands erfolgreich exekutiert haben. Die halbseidenen Modernitätsbekundungen mit US-Death zu rechtfertigen ist so oberflächlich wie diese Band insgesamt.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 572x gelesen, veröffentlicht am 04.08.2009)
(0 Leser-Kommentare vorhanden)

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Wertung: 6 von 15 Punkten [?]
6 Punkte
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Tracklist:
  • Baptism Of The Dead
  • Funeral For The Living
  • Carnage
  • Unrest In Peace
  • Dechristianization
  • Rituals
  • Welcome The Dead
  • To Feed Upon Flesh
  • Swarm Of Death
  • Breeding In Decay

Besetzung:

  • Bass - Tommi Konu
  • Gesang - Stefan Hagström
  • Gitarre - P-O Wester, Jörgen Persson
  • Schlagzeug - Magnus Boström

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