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7 Days Awake: Interference (Review)

Artist:

7 Days Awake

7 Days Awake: Interference
Album:

Interference

Medium: CD/Download
Stil:

Independent Rock

Label: Abandon Records
Spieldauer: 55:37
Erschienen: 08.10.2010
Website: [Link]

Dieses dritte Album des Bielefelder Trios stellt einen partiellen Abschied von den instrumentalen, experimentellen Sounds der beiden Vorgängeralben dar. Sicher, diese Merkmale sind nicht ganz verschwunden, doch 7 DAYS AWAKE haben den Song für sich entdeckt.

Und den Gesang. Erstmals gibt es fast durchgehend auch solchen zu hören, und dafür musste man gar kein neues Bandmitglied ausfindig machen, denn neben dem Schlagzeug beschallt Drummer Hell-G nun auch das Mikrofon. Die Vergleiche mit Aydo Abay sind diesbezüglich ziemlicher Mumpitz, rein musikalisch haben BLACKMAIL allerdings ihre Spuren im Sound der Band hörbar hinterlassen. Auch die im Promotext genannten RADIOHEAD und MUSE sind nicht die übelsten Orientierungshilfen, um das zwölf Stücke währende Geschehen auf „Interference“ einzukreisen – ich selbst meine zudem, dass die drei Muchachos bestimmt auch gerne AMPLIFIER, MEW, ISIS und CULT OF LUNA in die Gehörgänge eindringen lassen.

Womit wir auch schon beim Hauptproblem dieses Werkes angekommen sind: Obwohl die Songs nicht gerade die Aufhänger „abwechslungsarm“, „einfallslos“ oder „schwach“ verdienen, wirken sie zu sehr von den Inspiratoren absorbiert und recycelt – auch die hinzugekommenen Vocals wollen nicht so recht überzeugen, da sie trotz Variabilität zu beliebig und unausgereift über den Klangkaskaden thronen.

FAZIT: Wenn aus der halbwegs gelungenen Übung nach Vorlage bei Album numero vier eine individuelle Kür mit dem gewissen Etwas wird, könnte der Knoten möglicherweise platzen. [Album bei Amazon kaufen]

Chris Popp (Info) (Review 3349x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 7 von 15 Punkten [?]
7 Punkte
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Tracklist:
  • Guiding Star
  • Memento 2
  • Destination Zero
  • Sacrileague
  • Cascading Style Sheets
  • Greener
  • Black Holes
  • Tightrope
  • Your Scene Sucks
  • Chemtrails
  • Atlas 2050
  • Flight Operations

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
luna
gepostet am: 08.11.2010

beim zweiten album hat mario carlucci gesungen. der fehlt mir sehr...

schade....
C.
gepostet am: 13.06.2011

User-Wertung:
15 Punkte

Hab ich als Vorgruppe für Amplifier gesehen. Sehr ordentlich.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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