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Beyond Insanity: Beyond Insanity (Review)

Artist:

Beyond Insanity

Beyond Insanity: Beyond Insanity
Album:

Beyond Insanity

Medium: CD
Stil:

Deathcore

Label: Eigenvertrieb
Spieldauer: 25:44
Erschienen: 06.04.2010
Website: [Link]

"My Way of Life" ... ist Schreien, oder was? Danach diese aufgesetzte Grölbrüll-Stimme, die im Deathcore offenbar sein muss, um möglichst künstlich daherzukommen ... als wäre das gesamte Klangbild nicht schon prätentiös genug. Drittes "Bitte nicht": Klarer Sprechgesang mit F-Wort. Entweder kann man es oder nicht, was auch für die unbeholfenen Solos gilt. Stakkato hinterdrein, und das soll dann passen.

"Psycho(Path)etic": mit psychopathischem Gehabe pathethisches Ergebnisse erzielt. Als hätte der Opener nicht schon genug eklige Stimmfarben gezeigt, gibt es nun auch noch "Emo"-Vocals, wie man sie sich in den schlimmsten Alpträumen vorstellt. Weiterhin sollte man sich das Gegroove verkneifen und konsequent losbrettern, denn so lassen sich nicht vorhandene Songwriting-Fähigkeiten gut verhüllen. Natürlich kann der geneigte Fan auch etwas von Abwechslungsreichtum faseln, doch derart inspirationslos, wie BEYOND INSANITY ihren Einstand mit zusammengewürfelten Ideenfetzen bestücken, machen sie ein solches Argument schon im Ansatz zunichte.
Bei "Sorry" und "Gone" fragt man sich, ob hier jemand Anders Fridén von In Flames auf den Schwanz getreten ist ... Ja, es gibt tatsächlich noch üblere Stimmakrobaten als ihn. Es sei der Gruppe als Originalitätszeugnis eingerahmt, dass sie sich um unterschiedliche Ansätze für ihre Texte bemühen, nur verpuffen Märchenonkel und Grunzdämon wie der Geist, dem man die Lampe unterm Hintern wegzieht, weil man noch zur Gitarrenstunde muss und das Tourette-Syndrom beim Doc in den Griff bekommen möchte.

Sollte Metal wirklich seine Zukunft in diesem "Stil" suchen, dann gute Nacht. Emotionales Unvermögen zum Musikmachen an allen Fronten bei handwerklich zur gleichen Zeit auf tönernen Füßen stehenden Instrumentalübungen kann die letzte Weisheit nicht sein.

FAZIT: BEYOND INSANITY pappen möglichst hässliche Tonfolgen und Riffs aus dem Staubsaugerbeutel aneinander, worüber sie dann tollwütige Bulldoggen sabbern lassen. Das Ergebnis klingt weniger professionell als die "Großen" des ach so modernen Extrem-Metal, aber nicht einmal viel schlechter - und dennoch scheiße.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 3285x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 3 von 15 Punkten [?]
3 Punkte
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Tracklist:
  • My Way of Life
  • Psycho(Path)etic
  • Sorry
  • Gone
  • Skin Cemetery

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Mika
gepostet am: 06.04.2010

User-Wertung:
8 Punkte

Ouch ! You're hard with'em !

Well, for sure it's not the album of the century, but for a first EP, i find it cool to listen to, and their concept really interesting.

For me it's 8/15, but that's only my opinion, and I respect the ones who don't like their music, and the ones who like.

Let's wait for their album, produced by Tue Madsen. Hope's gonna sound great ;)

Mika
Andreas
gepostet am: 06.04.2010

My complaint is that these guys are totally incapable of approaching music emotionally. It all sounds strained, forced and pretentious. I guess Mr. Madsen is the prober man for such an outfit, though. Deathcore is a big hoax, if you ask me. If I want to experience sports, I do it on my own or watch it on TV, in the stadium or whatever ...
Frank W. aka Alpha
gepostet am: 06.04.2010

User-Wertung:
6 Punkte

Mh, ganz lustig habe mal bei MS reingehört... musste lachen bei dem Gesangesmix. Naja, handwerklich geht das tlw. iO. Nach Myspace zu urteilen 6 / 16 oder so.

Ganz coole Reviews habt ihr am Start - schaut auch mal bei uns rein: medienkonverter.de

:)
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