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Devil’s Hollow: Devil’s Hollow (Review)

Artist:

Devil’s Hollow

Devil’s Hollow: Devil’s Hollow
Album:

Devil’s Hollow

Medium: CD
Stil:

Southern Blues-Rock

Label: tallman Records/Just For Kicks
Spieldauer: 43:42
Erschienen: 18.06.2010
Website: [Link]

Gut 500 Shows in den letzten 4 Jahren, eine Ochsentour durch Texas, Kalifornien und Nevada. Jetzt präsentieren die Texaner DEVIL’S HOLLOW ihr Studio-Debüt; gut abgehangener Southern-Blues-Swamp-Rock. Meist im mittleren Tempo serviert, aber sich auch in langsameren Passagen wohlfühlend („I Never Knew“).

Justin Murray besitzt ein nett angerautes Organ, das nach vermehrten Bourbon-Spülungen klingt; diverse Gitarren liefern sich scharfe Duelle, die Melodien sind mindestens grundsolide, besitzen meist jedoch Schlenker, die sie aus dem Gros ähnlich gearteter Musik herausheben. Neben kurzen Ausflügen in funkige Gefilde („Time Will Tell“ mit „Riders On The Storm“-Klavier) ist besonders Mattt Cains Tastenspiel hervorstechend . Ob DOORS-Orgel, E- oder akustisches Piano, er gibt den Songs den gewissen Kick, der sie nach mehrmaligem Hören wachsen lässt. Ob jazziges Intermezzo, ein fetter Orgelsound, der der Slide-Gitarre das breite Fundament verschafft wie in „Demons Down“, oder jene Momente, die sowohl an die DOORS wie ATOMIC ROOSTER erinnern. Wobei die Atmosphäre auf „Devil’s Hollow“ eher eine sumpfige Gruselmär des Southern Gothic als den urbanen Mitternachtsblues herauf beschwört.

FAZIT: Ein Ritt auf dem Highway des Teufels. Satter und abwechslungsreicher Southern Rock, versetzt mit Jam-Blues-Jazz-Funk-Elementen, eingespielt von versierten Musikern. Leicht dahinplätscherndes wie „Into the Red“ ist immer noch peppig genug, um nicht als Ausfall zu gelten, doch abseits des Mainstreams gefallen DEVIL’S HOLLOW wesentlich besser. Und davon gibt es einiges. Musik für Bauch, Herz und Schmerz, die den Kopf nicht vernachlässigt – und sei es, um passende Untermalung zu bieten, wenn er nach der ein oder anderen Lage Wild Turkey benebelt auf den Tresen sinkt.

Erhältlich via Just For Kicks.

Jochen König (Info) (Review 4312x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • The Charm
  • Treated Bad
  • Demons Down
  • Time Will Tell
  • Into The Red
  • Heinous
  • Ketchup's Boogie
  • This Way
  • I Never Knew (Something Wasn't Right)
  • Water To Wine

Besetzung:

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