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Ralf Hubert (Mekong Delta) im Musikreviews-Blog

Eves End: Frozen Heart Philosophy (Review)

Artist:

Eves End

Album:

Frozen Heart Philosophy

Medium: CD
Stil:

Gothic Rock / Metal

Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 58:05
Erschienen: 03.05.2010
Website: [ Link ]

Eves End: Frozen Heart Philosophy

Bei EVES END handelt es sich um eine augenscheinlich sehr junge Band aus Darmstadt, die vor 2 Jahren bereits eine EP („Dead End: Hope“) eigenveröffentlichte und jetzt das erste vollständige Album vorstellt. Stilistisch orientiert man sich deutlich an den Genre-Vorreitern von HIM. Insbesondere die sehr häufig zum Einsatz kommenden Sprech- und Flüsterparts sind schon etwas mehr als eine akkustische Verbeugung vor Ville Valo. Womit wir auch gleich beim ersten Schwachpunkt im Bandgefüge kommen. Denn sobald Vocalist Florian Grey aufhört zu sprechflüstern und die Stimme hebt, klingt das leider zu häufig unrund und holprig. Grade bei den ersten Songs („Here I Am (And I Hurt you)”, “Face Of Death”) fällt dieser Umstand besonders auf und es dauert bis Song Nummer 4 („Heaven Blessed With Lies“) bis man sich an einem durchweg überzeugenden Refrain erfreuen kann. Während die übrigen Musikanten keinen Anlass zur Kritik bieten, gibt es neben dem Gesangsbereich bei den Keyboards noch erhebliches Verbesserungspotential. Manche Sounds kommen sehr dünn, kraftlos rüber. Insbesondere die Bontempi-Linie bei „Face Of Death“ und die Kirchenglocken bei „Serpent Eyes“ klingen schon ziemlich schauderhaft und ziehen die entsprechenden Songs unnötig runter. Da geht in Zukunft sicher mehr.

Songwriterisch könnte ein wenig Abwechslung beim Songaufbau nicht schaden. Das Schema „ruhiger Sprechpart – Steigerung plus Gitarre – Refrain – Sprechpart usw.“ wirkt auf Dauer etwas eintönig. Neben dem schon erwähnten „Heaven Blessed With Lies“ seien noch „“Serpent Eyes“ und „Ultraviolet“ als potentielle Anspieltipps genannt. Textlich wäre das Umschiffen der einen oder anderen Klischee-Klippe dem Gesamteindruck künftig durchaus förderlich.

FAZIT: Auch wenn es sich hier um eine junge Nachwuchsband handelt, lässt sich ein erhebliches Verbesserungspotential auf „Frozen Heart Philosophy“ nicht überhören. Vor allem in die Bereiche Gesang, Texte und Keyboards sollte die Band vor dem nächsten Album noch etwas Zeit investieren. Die guten Ansätze im Bereich Gitarren- und Rhythmusarbeit und Songwriting sollen aber an dieser Stelle nicht verschwiegen werden.

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 1467x gelesen, veröffentlicht am 19.05.2010)
(4 Leser-Kommentare vorhanden)

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Wertung: 5 von 15 Punkten [?]
5 Punkte
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Tracklist:
  • Here I Am (And I Hurt You)
  • Face Of Death
  • Sweet Resurrection
  • Heaven Blessed With Lies
  • Pretty Road Lonliness
  • Dead End Hope
  • Serpent Eyes
  • All Lovers Hell
  • Frozen Heart Philosophy
  • For A Goodbye
  • And Suffer Well
  • Ultraviolet

Besetzung:

  • Bass - Morbid John
  • Gesang - Bsquared
  • Gitarre - Norman Bites
  • Keys - Dead Gentleman
  • Schlagzeug - Florian Grey

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
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Kommentare
sabine
gepostet am: 21.05.2010

User-Wertung:
15 Punkte

gutes album =)
Black Soul
gepostet am: 21.05.2010

User-Wertung:
5 Punkte

Es kann sich jeder sein eigenes Bild machen, die Keys gehen aber auf jeden Fall mal garnicht!
black diamond
gepostet am: 21.05.2010

User-Wertung:
13 Punkte

...sicherlich hat eves end noch verbesserungspotential - aber der freund von
him wird auf „Frozen Heart Philosophy“ bestens bedient und nichts vermissen.
dirty wolf
gepostet am: 22.05.2010

User-Wertung:
13 Punkte

geiles solo bei face of death ;)
muss man gehört haben =)
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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