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Ralf Hubert (Mekong Delta) im Musikreviews-Blog

Steelbone: Don´t Crush Your Head (EP) (Review)

Artist:

Steelbone

Album:

Don´t Crush Your Head (EP)

Medium: CD
Stil:

Alternative / Metal

Label: FNR
Spieldauer: 24:57
Erschienen: 25.05.2010
Website: [ Link ]

Steelbone: Don´t Crush Your Head (EP)

“Don´t Crush Your Head” ist die Debut-EP der jungen deutschen Band STEELBONE, die sich stilistisch grob im Fahrwasser der GUANO APES bewegt, dabei aber zumeist etwas roher und metallischer zu Werke gehen. Es grooved an allen Ecken und bei „Overdose“ wird sogar ein wenig gescratched. Während es an der Instrumental-Front zumindest technisch nichts zu mäkeln gibt, lässt sich das über die Gesangsversuche von Ruth Engelbroks leider nicht sagen. Auch nach mehreren Durchläufen ziehen mir einige Passagen immer noch die Schuhe aus. Insbesondere in den ruhigeren Momenten (z.B. am Anfang von „Hide&Seek“ oder der Steigerung in „Emergency“) sind die verunglückten Melodien manchmal schwer zu ertragen. Neben einigen schlicht schiefen Tönen neigt die Frontfrau – vermutlich im Bemühen um eigenständige Gesangslinien – zum „Zersingen“ („Godess“), was zumindest an den Nerven des Rezensenten nagt.

In Hinblick auf das Songwriting bleibt nicht all zu viel im Ohr hängen. Die meisten Songs wirken etwas zerfahren und zusammengestückelt. Ein Eindruck, der durch die bereits erwähnten Schwächen im Gesangsbereich noch verstärkt wird.

FAZIT: Instrumental-technisch im grünen Bereich aber leider nur mäßig fesselndes Songmaterial und zum Teil unerträglicher Gesang. Da ist noch reichlich Luft nach oben.

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 853x gelesen, veröffentlicht am 20.05.2010)
(0 Leser-Kommentare vorhanden)

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Drown
  • Best Friend
  • Hide & Seek
  • Overdose
  • Emergency
  • Goddess

Besetzung:

  • Bass - Rensi Schwiperich
  • Gesang - Ruth Engelbroks
  • Gitarre - Lars Netterborn
  • Schlagzeug - Andy Sonntag

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Interviews:
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