Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Arsine Tibé: Good Evening, The Mountain Said (Review)

Artist:

Arsine Tibé

Arsine Tibé: Good Evening, The Mountain Said
Album:

Good Evening, The Mountain Said

Medium: CD
Stil:

Ambient Chill Out Electronica

Label: Bob-Media/Echozone
Spieldauer: 54:21
Erschienen: 14.10.2011
Website: [Link]

Hinter ARSINE TIBÈ verbirgt sich Manfred Thomaser, seines Zeichens Mitglied von !Distain, die sich mit ihrem gezierten Synthiepop in einem Seichtgebiet zwischen DEPECHE MODE und den PET SHOP BOYS eingerichtet haben. Das FAZIT können wir vorwegnehmen: „Good Evening, The Mountain Said“ ist einer der seltenen Fälle, in denen das Output eines Spin-Offs die Veröffentlichungen der Stammband bei weitem übertrifft.

Thomaser steht den poppigeren Exkursen BRIAN ENOs näher als den oben genannten Bands. Obwohl er den Hang zur Süßlichkeit, den !DISTAIN recht ausführlich pflegen, nicht ganz ablegt, passt er hier wunderbar zum musikalischen Kontext. Lounge-Musik mit hohem Chillout-Faktor, auf Kuschelkurs mit Weltmusik und einem Hang zu imaginären, elektronischen Soundtracks. Die Musik behält dabei einen Hauch Unberechenbarkeit, so melodiös und elegant gleitend sie auch vorbeizieht. Von ferne grüßen AIR und YELLO, im fernöstlich angehauchten „Monumental Movement“ gar JAPAN.

Tania Murray, die ihre Texte mehr haucht als singt, ist eine adäquate Begleitung, !DISTAIN-Kollege Alex Braun liefert solides Handwerk ohne Ecken und Kanten. Electro-Schlager (wenn es denn so etwas gibt) ist zumindest bei „Labeled Models“ nicht fern. Allerdings diesmal ohne textliche Komplettabstürze wie das berüchtigte „our sound is catchy / girls call it sexy / we who like noise / just have no choice“ (!DISTAIN, „Metal Rules“). Seyhan schließlich erzählt vom „Death Of A Cube“ und lässt das Stück wie eine asketischere Science-Fiction-Variante von SCHILLER wirken.

Neben ein paar einlullenden Längen wie der viel zu häufigen Wiederholung des zweizeiligen Refrains im Opener, ist „Good Evening, The Mountain Said“ ein rundum freundliches, leise melancholisches Album von flirrender Intensität. Die perfekte Musik für den Ausklang eines mild sonnigen Tages. Zu jeder Jahreszeit.

FAZIT: s.o.

Jochen König (Info) (Review 4937x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Light (feat. Tania Murray)
  • Darkness (feat. Tania Murray & Alex Braun)
  • In My Room At Night
  • Dawn At Night (feat. Tania Murray)
  • Maximum Boy
  • Death Of A Cube (feat. Seyhan)
  • Labeled Models (feat. !distain)
  • Skyline - Deep And Dead (feat. Tania Murray)
  • At The Gates (feat. Tania Murray)
  • Monumental Movement

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier gibt Milch?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!