Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Electro Toilet Syndrom: The Meathookers (Review)

Artist:

Electro Toilet Syndrom

Electro Toilet Syndrom: The Meathookers
Album:

The Meathookers

Medium: CD
Stil:

Gore-Extremmetal-Electro-Grind

Label: F. D. A. Rekotz
Spieldauer: 36:17
Erschienen: 2011
Website: [Link]

Irgendwo zwischen MORTICIAN, LIBIDO AIRBAG und diversen anderen Kapellen, die Grind-/Death-Mischmasch mit Elektronik und Samples verquirlen, bewegt sich auch der endbekloppte deutsche Dreier ELECTRO TOILET SYNDROM. Programmierte Drums, fieses Tieffrequenzgeschredder vom Vier- und Sechssaiter sowie Vocals, die größtenteils durch den Harmonizer gejagt werden, was in etwa so klingt, als würde das aufgenommene Geräusch des Spülbeckenausgusses, wenn die Geschirrspülmaschine Wasser abpumpt, in halber Geschwindigkeit abgespielt werden – alles, was zum guten Ton gehört, ist also reichhaltig vorhanden. Auch der „Humor“ bleibt dabei nicht auf der Strecke, was sich in Zitaten genrefremder Musik, morbiden Themen und kranken Samples äußert.

Nur muss man sich bei manchen Songtiteln und beim sackdämlichen Coverartwork natürlich fragen, wo die eigenen Toleranzgrenzen liegen. Musikalisch mag das Ganze trotz des hohen Schrottfaktors noch einigermaßen unterhaltsam sein, aber bei so vielen Fäkal- und Fickphantasien und Koketterie mit allerlei Perversionen füttern ELECTRO TOILET SYNDROM das große Klischeemonster namens „Der ungefickte Ewigpubertäre“ mit weiteren Vorurteilen.

FAZIT: Griff ins Klo. [Album bei Amazon kaufen]

Chris Popp (Info) (Review 3375x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 2 von 15 Punkten [?]
2 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Intro (Invitation To Insanity)
  • Pee V
  • The Toilet Squad
  • Obscene Orchestra
  • Shithouse Romance
  • Alcoholic Anthem
  • Your Scene Is Fake
  • Asylum Art Association
  • Chosen Whore
  • Suicidal Harmony Rapist
  • Female Flesh Feast
  • The Meat Hookers
  • Outrope
  • Bodypart T. E. T. R. I. S. (Bonus Song)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Dr. O [musikreviews.de]
gepostet am: 28.02.2011

Als vor ein paar Tagen von RTL (wem sonst?) die "dreckigste WG Deutschlands" vorgestellt wurde, trug ein Bewohner ein Electro Toilet Syndrom-Shirt. Wenn das kein Zufall ist...muss mich ansonsten leider deiner Bewertung anschließen.
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 28.02.2011

Hahaha, da saß ich hier am Rechner, als die Sendung lief. So ne Ponyfrau und der Typ, der nur ab und zu seinen Teller und seine Tasse mal putzt? Irgendwie roch das aber trotzdem arg nach Fake...
Thoralf Koß [musikreviews.de]
gepostet am: 28.02.2011

Mensch Leute,
macht doch diese musikalischen Tiefflieger nicht so fertig - bei diesen vielen "Professoren" in der Band ;-), wären sie doch ideal geeignet, mit gegelten Haaren einen rassigen Guttenberg-Song zu verbrechen. Merkel würde der garantiert gefallen.
Kossi - mit erhobenem Stinke-Schuh!
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier bellt?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!