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Suidakra: Book Of Dowth (Review)

Artist:

Suidakra

Suidakra: Book Of Dowth
Album:

Book Of Dowth

Medium: CD
Stil:

Celtic Metal

Label: AFM Records / Soulfood
Spieldauer: 40:11
Erschienen: 25.03.2011
Website: [Link]

Zu den dienstältesten und beständigsten deutschen Bands im Bereich des folkigen Metals zählen ohne Zweifel die rheinländischen SUIDAKRA. Mit "Book Of Dowth" erscheint bereits das zehnte Album in 13 Jahren Bandgeschichte und darauf bleibt alles beim Alten.

Der belgische Künstler Kris Verwimp war mal wieder für das stilvolle und passende Coverartwork zuständig und auch musikalisch hat sich im Grunde genommen nichts geändert. Irgendwo zwischen melodischem Death Metal und klassischem Heavy bzw. Power Metal pendelnd und das Ganze mit zahlreichen folkigen Elementen aufgepeppt, bekommt der geneigte Hörer genau das, was zu erwarten ist. Dazu zählt auch das hohe Maß an spielerischer und songschreiberischer Qualität. Wobei sich letztere auf "Book Of Dowth" erst verhältnismäßig spät offenbart.

So ist es vor allem die zweite Hälfte des Albums, die ohne größere Einschränkungen überzeugen kann, in den ersten zwanzig Minuten vermisst man ein wenig die zwingenden Hooks und den roten Faden. Nachdem ein bekannt wirkendes Dudelsackmotiv das Intro "Over Nine Waves" einleitet, geht dieses über in den Quasi-Titeltrack "Dowth 2059", der weitestgehend flott, hochmelodisch und abwechslungsreich dargeboten wird. Abwechslung bedeutet bei SUIDAKRA vor allem Änderungen im Tempo innerhalb der Songs, was ein wenig dazu führt, dass die Nummern sich nicht so recht entfalten können, weil man ständig das Gefühl hat, dass sich etwas ändert. So brettert "Battle-Cairns" an einem vorbei, ohne wirklich Eindruck zu hinterlassen. Danach folgt mit "Biróg's Oath" ein folkig-getragener Song, bei dem der Gesang komplett von einer Frau übernommen wird. Noch ruhiger wird es mit "Mag Mell", das an eine typische Blind Guardian-Ballade erinnert und ohne Keifgesang auskommt. Bis hierhin gelingt es SUIDAKRA nicht wirklich, einen Fluss in die Songs zu bringen, was sich aber dann zum Glück ändert.

Nach hymnischem Einstieg wird aus "The Dark Mound" eine düster-melodische und treibende Nummer, die ebenso wie das folgende "Balor" zu den Highlights auf "Book Of Dowth" zählt. "Balor" ist der härteste Song auf dem Album und rast nach dem Akustikintro unerwartet schnell los, dazu lässt man gerne die Matte kreisen. Zwar wird das hohe Tempo nicht beibehalten, insgesamt wirken die Tempowechsel aber nun besser umgesetzt. Mit "Stone Of The Seven Suns" folgt eine hymnisch-eingängige Midtempo-Nummer, schneller wird es dann wieder mit "Fury Fomoraigh", bei dem die Death Metal-Wurzeln der Band deutlich zum Tragen kommen. "Otherworlds Collide" ist dann lediglich ein Outro. "Book Of Dowth" ist kraftvoll und raumfüllend produziert, wobei ein natürlicher Sound dann doch anders klingt.

FAZIT: Die Ohrwurmdichte war auf dem Vorgänger "Crógacht" zwar höher, "Book Of Dowth" ist trotzdem ein gutes, wenn auch nicht überragendes Album, das alle SUIDAKRA-Fans garantiert zufrieden stellt.

Andreas Schulz (Info) (Review 3700x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Over Nine Waves
  • Dowth 2059
  • Battle-Cairns
  • Biróg's Oath
  • Mag Mell
  • The Dark Mound
  • Balor
  • Stone Of The Seven Suns
  • Fury Fomoraigh
  • Otherworlds Collide

Besetzung:

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