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Valsans: Sword (Review)

Artist:

Valsans

Valsans: Sword
Album:

Sword

Medium: CD
Stil:

Heavy Metal

Label: Pure Underground Records
Spieldauer: 51:57
Erschienen: 29.04.2011
Website: [Link]

Nachdem „Sword“ breits im vergangenen Jahr in Eigenregie veröffentlicht wurde, hat sich nun ein Label gefunden, das dieses Album auch offiziell auf den Markt bringt. Die Niederösterreicher sehen sich selbst in der Tradition frühen teutonischen Stahls à la GRAVE DIGGER oder RUNNING WILD und – anhand der Songtitel unverkennbar – sind natürlich auch von MANOWAR beeinflusst.

Mich erinnert die Musik eher an eine laue Amateur-Ausgabe von HAMMERFALL, nur mit deutlich schwächerem Gesang. Während sich die Instrumental-Fraktion - zumindest bei anziehendem Tempo - keine echten Blößen gibt, schafft es Sänger Andy B. Barna beinahe jeden Song mit sowohl kraftlosen als auch schlicht schiefen Gesangslinien aus der Kategorie „hörbar“ in die Schublade „nur mit Mühe erträglich“ zu befördern. Das Problem scheint auch seinen Bandkameraden bewusst gewesen zu sein, da sie ihren Fronter nach Kräften mit gröhligen Bierzelt-Chören zu unterstützen versuchen. Das macht das völlig vorhersehbare Songwriting leider auch nicht besser. Über die sinnbefreiten Klischee-Texte hüllen wir lieber ebenso den Mantel des Schweigens, wie über wenig songdienliche Soli auf mäßigem technischen Niveau sowie Riffs, die wirklich jedes Fünkchen an Originalität vermissen lassen. Da passt das billige „Stronghold“-Cover eigentlich ganz gut ins Bild. Immerhin gibt es am naturbelassenen, vielleicht etwas zu rohen Sound wenig zu beanstanden.

FAZIT: Als Aufnahme einer Hobby-Band zur Dokumentation der eigenen Proberaum-Mühen mag „Sword“ noch taugen, als Veröffentlichung mit auch nur ansatzweise darüber hinaus gehenden Ambitionen leider nicht. Allenfalls ultra-true Underground-Traditionalisten werden viellleicht auch diesem Album noch etwas abgewinnen können. [Album bei Amazon kaufen]

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 2707x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 4 von 15 Punkten [?]
4 Punkte
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Tracklist:
  • Mjölnir
  • On The Battlefield
  • ValSans
  • The Allegiance
  • Hall Of Fame
  • Eyes Of A Viper
  • Lady Of The Lake
  • Metal Crusade
  • Golden Treasure
  • Eppu Si Muove

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • Sword (2011) - 4/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Hellbrixx
gepostet am: 04.06.2011

Wenn man keinen Bock hat ein Review zu schreiben, sollte man es lassen...
Oger [musikreviews.de]
gepostet am: 04.06.2011

Wenn man nur positive Reviews ertragen kann, sollte man besser ausschließlich den EMP-Katalog lesen.
Hellbrixx
gepostet am: 05.06.2011

Ich kann durchaus negative Kritik von CD's die ich gut finde ertragen. Ich kann es nur nicht ertragen, wenn irgendein fauler Stümper seinen kleinen Text hinrotzt und meint, das ein Review schimpfen zu dürfen. Hast du die Songs auch alle durchlaufen lassen, oder mal eben angespielt, weil du keine Zeit hattest?
Andreas
gepostet am: 05.06.2011

Halblang, Kumpel. Wenn du nicht mit Kritik umgehen kannst, solltest du dir ganz einfach die Rezis deiner eigenen Band (?) nicht durchlesen.
Hellbrixx
gepostet am: 05.06.2011

Also Punkt 1: Ich habe mit der Band rein gar nichts am Hut. Ich besitze die CD, das wars. Ich brauche keine Rezension um eine CD zu mögen. Nur wenn ich dann über so eine Scheisse hier stolpere, krieg ich n dicken Hals. Wenn euer Rezi mit der Musik nix anfangen kann, lasst es jemand anderen machen, aber keinen, der das mal eben zwischen Tür und Angel und auch noch vollkommen hirnrissig erledigt. Habt ihr keine fähigeren Leute bei euch?
Andreas
gepostet am: 05.06.2011

Nun, ich halte den guten Lutz für fähig, und wenn du meine Meinung zu ValSans hören willst: Die sind mehr Fan als die Szene bereichernde Musiker - und das kann man von so, so vielen Bands heute sagen, muss man gar (leider). Die Ausführung ist "kompetent", und wenn ich das in Anführungszeichen setze, meine ich damit genau das: pflichtbewusst umgesetzt ohne Kür.
... aber warum höre ich in "Mjölnir" immer "Behämmert, behämmert"?
Deine Meinung in Ehren, aber warum gleich unter die Gürtellinie zielen? Du weißt ja, dass Oger Menschenfresser sind :-)
Hellbrixx
gepostet am: 05.06.2011

Also mal ganz ehrlich: Das es heute überhaupt noch Bands gibt, die sich hinsetzen und traditionellen Metal spielen, und das auch noch gut, hat mehr als einen Flatschen Spucke verdient. Die Texte sind voller Klischees und simpel? Super! Metal soll Spaß machen. Was nützt es mir denn, wenn ich mit meinen Kumpels auf Tour bin und wir uns in der Kneipe die neue von Primordial anhören. Oder diese Ganze Gegrunze und Gekotze? Das nervt. Heutzutage kauft sich doch jedes Kind ne E Gitarre, stimmt die einen Vollton runter und schreddert dann los. Wenn die dann noch einen finden, der tatsächlich aus der Kehle "singt", ohne nach 2 Stunden Blutbröckchen zu spucken, nennen sie das "Death Metal" Oder Melodic Death Metal" oder "Leck mich am Arsch Death Metal". ValSans haben ihren Job gut gemacht. Die Riffs auf dem Album sind gut. Der Gesang ist vllt nicht auf dem Niveau anderer großer Sänger, aber er ist auch bei weitem nicht so schlimm, wie es euer Kritiker darzustellen versucht. Die Melodien sind auch kein abgegriffener Mix aus 10 anderen Alben. Man merkt den Jungs die Spielfreude jederzeit an. Der Sound ist auch vollkommen in Ordnung. Sword ist ein verdammt gutes Debütalbum geworden und fetzt so manch andere Produktion aus dem Hause MCM locker weg. Klar, ValSans reiten auf der Welle des vielerseits verlachten Truemetals, aber als ich das Album zum ersten Mal gehört habe, hat es gezündet. Das passiert mir heutzutage nur noch sehr sehr selten. Ich will dann nochmal betonen: Ich habe mit der Band nichts an der Mütze, ich schreibe einzig für mich selber. Aber eine aufstrebende Band trotz eines so guten Debüts in Grund und Boden stampfen zu wollen ist eine Sauerei!
Andreas
gepostet am: 05.06.2011

Nur weil das eine schlecht ist, heißt es nicht, dass alles andere automatisch gut ist. zudem: was machen Enforcer und Konsorten denn anders? Ah, okay - kein "pure underground", sondern auf einem Trendhopper-Label ... Du läufst ein wenig dem gegenwärtigen Stand der Dinge her. Grunzgurgel ist längst nicht mehr der heiße Scheiß im Augenblick, sondern eben diese Art von Musik - und ValSans wie Stormwarrior stehen da hintan, auch wenn sie vielleicht schon länger dabei sind (Stormwarrior habe ich schon vor Urzeiten live gesehen und langweilig gefunden).
Hellbrixx
gepostet am: 05.06.2011

Schade dass man bei euch nicht verlinken kann, hätte da einige nette Reviews, die ihre Bezeichnung auch verdient haben. Dort geht man mit Kritikpunkten wesentlich professioneller um, und weiss auch die Stärken zu schätzen.
Nils [Musikreviews.de]
gepostet am: 05.06.2011

Wer gleich mit "fauler Stümper" und "hingerotzt" loslegt, sollte nicht um "Professionalität" bitten.

Mal davon abgesehen ist es doch legitim, seine Meinung zu vertreten und zu verteidigen. Das ist nicht gleich Kritikunfähigkeit.
Oger [Musikreviews.de]
gepostet am: 05.06.2011

Ich habe mich etliche Male durch dieses Album gequält (was ich bei jedem Album tue, zu dem ich mir äußere) und bei mir hat es leider überhaupt nicht gezündet, obwohl ich dem Stil durchaus etwas abgewinnen kann. Das liegt daran, dass hier eben eine Band aus der dritten oder vierten Reihe am Werk ist, die sich sicher sehr viel Mühe gegeben hat, aber im Ergebnis deutlich hinter den Genre-Vorreitern zurückfällt. Und das muss man auch formulieren dürfen, denn es soll Leute geben, die sich beim CD-Kauf an Kritiken orientieren und deswegen werde ich hier keine geschönten Kritiken einstellen, nur weil es sich um eine möglicherweise sympathische Nachwuchskapelle handelt. Das ist definitiv nur etwas für fanatische Liebhaber dieses Stils, was sich in der Punktezahl auch ausdrückt. Wenn ich mal zitieren darf: "4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans".
Zu genau zu dieser Zielgruppe zählt ja wohl auch der gute Hellbrix, wenn man so liest, was er vom Rest der Metal-Szene so hält.
Hellbrixx
gepostet am: 06.06.2011

Also du kannst Black und Deathmetal ja wohl kaum als Rest der Metalszene bezeichnen. Es gibt noch viel mehr als das. Wobei ich denke, dass ich dir das nicht erklären muss, das weisst du auch selber ;) Ich höre mir mittlerweile aber lieber ein Heavy und/oder Thrashalbum an, als dieses Geknüppel und/ oder pseudointellektuelle Poesiegeschreie.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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