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Warrant: Rockaholic (Review)

Artist:

Warrant

Warrant: Rockaholic
Album:

Rockaholic

Medium: CD
Stil:

Hard Rock

Label: Frontiers Records
Spieldauer: 53:26
Erschienen: 13.05.2011
Website: [Link]

Kommen wir gleich auf den Punkt: Die Kalifornier WARRANT sind im Jahre 2011, nach sieben Studioalben (exklusive „Greatest & Latest“, das ja nur eine Neueinspielung älterer Songs ist), einfach nur noch eine solide Hard-Rock-Band. Nicht mehr, nicht weniger. Mit „Rockaholic“ liefern die in die jahre gekommenen Jungs rund um den nunmehr vierten Sänger Robert Mason (ex-LYNCH MOB/CRY OF LOVE) mittlerweile leider recht identitätsarmen, stereotypen Stoff ab, der durchaus noch ganz ordentlich drückt, mit Power daher kommt und wie bei „Dusty‘s Revenge“ auch mal lässig stampft. Auch hübsche Balladen wurden nicht vergessen, wie etwa „Home“. Doch die Luft ist raus.

Es mag engstirnig und nach Nachheulen klingen, aber WARRANT haben die Eigenständigkeit, die sie auf „D.R.F.S.R.“, „Cherry Pie“, „Dog Eat Dog“ und vielleicht noch „Ultraphobic“ sowohl musikalisch als auch – Jani Lane sei Dank – gesanglich noch hatten, innerhalb der letzten anderthalb Dekaden komplett verloren. Stattdessen finden wir vierzehn größtenteils austauschbare Hard-Rock-Songs vor, die völlig antiquiert wirken und Hollywood-Klischees bedienen, während die eben genannten Alben noch heute, viele, viele Jahre später, frischer und gar fortschrittlicher wirken.

FAZIT: Es gibt leider nicht viel mehr zu diesem Werk zu sagen. Schade um die einst so rattenscharfe Band. A propos Ratte: RATT haben vor gerade mal einem Jahr mit „Infestation“ gezeigt, wie gnadenlos geil alte Säcke noch rocken können. „Rockaholic“ hingegen ist eher etwas für Komplettisten.

Chris Popp (Info) (Review 5011x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 7 von 15 Punkten [?]
7 Punkte
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Tracklist:
  • Sex Ain‘t Love
  • Innocence Gone
  • Snake
  • Dusty‘s Revenge
  • Home
  • What Love Can Do
  • Life‘s A Song
  • Show Must Go On
  • Cocaine Freight Train
  • Found Forever
  • Candy Man
  • Sunshine
  • Tears In The City
  • The Last Straw

Besetzung:

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