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Year Of The Goat: Lucem Ferre (EP) (Review)

Artist:

Year Of The Goat

Year Of The Goat: Lucem Ferre (EP)
Album:

Lucem Ferre (EP)

Medium: CD/12"Vinyl
Stil:

Doom/Psych

Label: Ván Records
Spieldauer: 20:46
Erschienen: 06.05.2011
Website: [Link]

GRIFTEGÅRD sind ja in jeder Hinsicht eine langsame Band. Vielleicht war das der Grund, dass deren Ausnahmesänger Thomas Eriksson zusammen mit Drummer Frederik Hellerström YEAR OF THE GOAT ins Leben rief. YEAR OF THE GOAT beackern aber ein anders Feld, deutlich weniger doomig, dafür tief im Okkult-Rock der 60er und 70er verwurzelt, stellen sie auf „Lucem Ferre“ drei eigene Songs und eine Coverversion von SAM GOPALs „Dark Lord“ vor, der Band, in der ein jugendlicher Lemmy Willis, später Kilmister, mit zarter Stimme sang und klampfte.

Okkult-Rock ist nun furchtbar „in“, was mir aber den Spaß an Gleichgesinnten wie DEVIL'S BLOOD und BLOOD CEREMONY nicht nimmt und auch YEAR OF THE GOAT zu einem entspannten Highlight macht. Musikalisch orientiert man sich an ersteren, geht allerdings etwas ruhiger und poppiger zu Werke und wer glaubt, dass dieser ganze Okkult-Kram Frauenstimmen braucht, wird durch Thomas Erikson eines besseren belehrt. Auch wenn er nicht gerade ein optischer Hochgenuss ist, sing er auch hier wieder mit glasklarer Stimme und unglaublicher Präsenz über melodiösen Gitarren, die gelegentlich auch mal rocken dürfen und schöne Soli zaubern.

FAZIT: Wer auf die ganze Okkult-Blase um DEVIL'S BLOOD, GHOST oder BLOOD CEREMONY kann, der liegt mit YEAR OF THE GOAT genau richtig. „Lucem Ferre“ heißt neben „Lucifer“ auch „Lichtbringer“. Und genau das ist die Band, die hier ein deutlich mehr als nur solides erstes Lebenszeichen abgibt. [Album bei Amazon kaufen]

Dr. O. (Info) (Review 4960x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Of Darkness
  • Vermillion Clouds
  • Dark Lord
  • Lucem Ferre

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Kalle
gepostet am: 30.08.2011

User-Wertung:
12 Punkte

Exzellente Platte. Die Texte sind mir wurscht, aber die Musik ist hervorragender Spät-Sixties-Kram. Psychedelisch, (hard)rockig, geil!
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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