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Sabaton: Carolus Rex (Review)

Artist:

Sabaton

Sabaton: Carolus Rex
Album:

Carolus Rex

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Bombast Metal

Label: Nuclear Blast
Spieldauer: 45:15
Erschienen: 25.05.2012
Website: [Link]

Die Doublebass rattert wie eine keuchende Stalinorgel, die Keyboards marschieren wie eine siegesgewisse Armee, Sänger Joakim Brodén stürmt als heroischer Fahnenträger voran - es ist mal wieder Zeit für SABATON. Man mag ja zu den Schweden stehen wie man will, aber die Tatsache, wie es die Skandinavier in den letzten Jahren geschafft haben, durch konstantes Touren und harte Arbeit eine Stufe nach der nächsten auf der Erfolgsleiter zu nehmen, das ringt auch dem größten Kritiker Respekt ab.

Was natürlich noch nichts über die Musik aussagt.

Und so wird die Meinung über "Carolus Rex" wie gewohnt zwiegespalten sein. Die, die die Band in den letzten Jahren treu unterstützt haben, werden sich in den Kommentarspalten dieser Welt empört zu Wort melden, wenn sich der Kritiker weniger als die Höchstpunktzahl zu vergeben erdreistet. Und die, die SABATON immer schon unerträglich fanden, werden auch an "Carolus Rex" natürlich nichts auch nur ansatzweise Positives finden.

Der Stil, den Brodén & Co. - er und Bassist Pär Sundström haben übrigens kurz vor der Veröffentlichung den Rest der Mannschaft von Bord gekickt und bereits größtenteils ersetzt - auf den letzten Alben pflegten, wird auf Album Nummer sechs konsequent ausgebaut: Pompöse Arrangements, großzügige Keyboardeinsätze, ultraeingängige Refrains, Brodéns durchaus markante, kraftvolle Stimme, große Chöre, das sind die Zutaten, die die Band mit Sicherheit auf die nächste Erfolgsstufe hieven werden. Von allem ein bisschen mehr. Das ist manchmal schon schwer zu ertragen, insbesondere, wenn die Keyboards penetrant im Vordergrund schunkeln. Manchmal ist das Gehörte aber auch richtig gut. Was auf jeden Fall positiv auffällt, ist, dass die Band wieder ein wenig mehr das Tempo variiert, sich vermehrt aus dem stampfenden Midtempobereich heraustraut. Ein Song wie "Gott Mit Uns" beispielsweise geht als einer der stärksten SABATON-Songs durchs Ziel, auf der anderen Seite liefern aber Titel wie "The Carolean's Prayer" 08/15-Ware von der Stange ab, die man bei SABATON schon dutzendfach gehört hat.

FAZIT: Die Fans werden begeistert sein: Sie bekommen eine nochmals aufgepumpte Variante von SABATON. Erfreulicherweise gibt's diesmal keinen lyrischen Totalausfall im Stile von "The Final Solution", und die Anbiederung der Band an zu erschließende Märkte wie Polen oder der Türkei fällt ebenso flach, da sich "Carolus Rex" mit der schwedischen Kriegshistorie beschäftigt. In der limitierten Version gibt's dazu passend auch eine schwedische Version. Dem Verfasser reicht "Carolus Rex" auf Englisch. Und da eigentlich auch 5, 6 Songs. [Album bei Amazon kaufen]

Lothar Hausfeld (Info) (Review 7466x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • Dominium Maris Baltici
  • The Lion From the North
  • Gott Mit Uns
  • A Lifetime Of War
  • 1648
  • The Carolean's Prayer
  • Carolus Rex
  • Killing Ground
  • Poltava
  • Long Live The King
  • Ruina Imperii

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Widukind
gepostet am: 23.05.2012

Hi! Es heißt 'Arrangements'. Bitte verbessern :) Und die CD ist so schlecht wie alles von denen, textlich, musikalisch wie auch konzeptionell eine einziges Desaster, sorry :)
WolfStark
gepostet am: 24.05.2012

Also gegen die Review ist denk ich recht wenig auszusetzen, problematisch sind eher Kommentare wie "CD ist so schlecht wie alles von denen". Damit beleidigt man schlicht die Fans, anstatt einfach inhaltlich zusagen was einem nicht passt.
Yhodake
gepostet am: 25.05.2012

User-Wertung:
13 Punkte

Vorab, das Album ist ein würdiger Nachfolger bei dem ein neues Setting gewählt wurde und ein wenig mehr am Musikstil rumexperimentiert wurde (alte Melodien finden sich aber auch).

Mal zur Klarstellung noch:
1.
Niemand wurde "von Bord gekickt", man hat sich nach 12 Jahren erfolgreicher Bandgeschichte in aller Freundschaft lediglich für unterschiedliche Lebenswege entschieden (nachzulesen z.B. auf Website oder im Interview in BLAST-Magazin)
2.
"lyrischer Totalausfall" bei Final Solution? Das Lied klingt geil und ist absolut passend zu dem Album. Man muss nicht in jedem Song ein Goethe-Werk suchen.. gehört hier aber auch nicht her ins Review.
3.
Die schwedische Version ist sogar besser als die englische, man sollte schon alles anhören als Reviewer..
4.
8 Punkte gesamt sind sogar objektiv betrachtet zu wenig. Naja, das Review kann man leider nicht wirklich ernst nehmen. Ich gebe 13/15.
Nils [musikreviews.de]
gepostet am: 25.05.2012

Yhodake! Sag uns doch mal bitte, welche objektiven Kriterien du ansetzt. Du weißt schon, dass Objektives beweisbar ist?
Ahab
gepostet am: 26.05.2012

User-Wertung:
12 Punkte

Also wer "The Final Solution" als lyrischen Totalausfall bezeichnet, hat den Song nicht wirklich verstanden. Die Tiefgründigkeit die sich hinter den Zeilen verbirgt, ist nur schwer zu übertreffen.

Man sollte vielleicht auch mal zwischen den Zeilen lesen oder genauer hinhören.
TomcatBS01
gepostet am: 26.05.2012

User-Wertung:
15 Punkte

Der endgültige Aufstieg ins Oberhaus, ein Hammeralbum. Wer Sabaton sowieso ablehnt, dem wird es nicht gefallen. Wer so wie ich von Sabaton begeistert ist, der wird mir zustimmen, dass es bis jetzt das beste Album der Jungs ist. Sabaton neutralen Metalheads, die auf klassischen Metal stehen wird dieses Album sicherlich auch sehr gut gefallen, Metalcore und Death/Blackmetalfans nicht.
Thomas
gepostet am: 28.05.2012

User-Wertung:
12 Punkte

Wie bereits in der Rezension angedeutet, werden sich die Geister an Sabaton erneut scheiden; mit seinen kleinen Sticheleien wollte der Autor dies offenkundig machen ... geschenkt.
Wir Deutschen tun uns mit dem 2. WK und dem Holocaust zurecht verdammt schwer. Aber den Titel von Sabaton "THe Final Solution" als lyrischen Totalausfall zu kennzeichnen kann ich nicht nachvollziehen, ist halt Geschmacksache. Ich finde die neue CD prima, die Änderung im Lineup macht sich kaum bemerkbar. Mag sein, dass die Keyboards einen stärkeren Anteil haben als in früheren CDs... mir gefällts. Die Texte sind .... Sabaton, nur leichter verdaulich, da es sich um schwedische Geschichte handelt, die bereits sehr lang vorüber ist und kaum präsent ist in Deutschland, da wir von diesem Teil nicht berührt wurden.
Meine geringen Abzüge gegenüber "Coat of Arms" sind der Tatsache geschuldet, dass die Anleihen an diese CD ab und an zu stark durchdröhnen.
Ansonsten:
Songwriting wie gehabt, schnörkelloser Metal mit einem klasse Sänger und dem typischen Sabaton Sound
Arn
gepostet am: 30.05.2012

User-Wertung:
13 Punkte

Der erste Kommi ist mal total Fail aber naja O.o

So nun zu meiner Meinung die noch gar keine sein dürfte (hab das Album noch nicht nur in YT ein paar Lieder angehört) aber das was ich da höre macht mich heiß auf das was ich bald bekomme (Huch der Anfang von 1648 is ja der Hammer! :)).
Ich freue mich auf das Konzert in Stuttgart und bis dahin werde ich nur die Digitale Version hören :(
Aber DANKE SABATON für dieses GEILE Album !!

Mfg Arn
Thorsten
gepostet am: 30.05.2012

User-Wertung:
14 Punkte

@Thomas:
1618-1648 Deutschland kaum berührt? Naja...
Ich find das album klasse...
14 von 15
Thomas
gepostet am: 06.06.2012

@Thorsten:
Nicht berührt bezieht sich lediglich auf Carolus Rex.
nordmadr
gepostet am: 09.06.2012

User-Wertung:
14 Punkte

Ein Hammer-Album für Fans von melodischem Power Metal mit Synth-Einschlag!
Flosick
gepostet am: 11.06.2012

User-Wertung:
10 Punkte

Ich höre zeimlich viel Metal und Sabaton hat immer wieder geile Songs auf Lager wie Ghost Divison oder Coat of Arms.
Thematisch könnten Sie meiner Meinung nach ruhig mal Neuland suchen, da es langsam langweilig wird, wenn man fast alle Sabaton-Alben rauf und runter gehört hat.
Carolus Rex finde ich persönlich sehr gelungen, besonders die Schweden-Fassung.
Der Opener mit Lejonet Fran Norden ist sehr gut gelungen.Krachiger Anfang und die chorale Stelle ist sehr gut gelungen.
Gott Mit Uns hat eine sehr,sehr eingängige Melodie, was ich bei Sabaton liebe.
Bei En Livstid I Krieg krieg ich IMMER gänsehaut, da dieses lied einfach von epicness trieft.Die Stimme von Joakim kommt sehr gut in diesem Lied heraus.
1648 ist ein typisches Sabaton-Lied bei dem man(n) meint, dass es einem sehr bekannt ist. Schade !!Das Lied hätte echt gut sein können ist aber wie der Reviewer geschrieben hat, ein 08-15 Lied von Sabaton.
Karolinens Bön fängt mit der Orgel echt geil an, aber verliert an Schwung.
Carolus Rex ist wieder echt gut geworden, besonders auf einer gescheiten Anlage hat es einen Hammer-Bass und es ist ein echter Ohrwurm.
Poltava ist schön schnell und vom Text her sehr geil gesungen.
Das letzte Lied Ruina Imperii ist nach der Schlappe von Konungens Likfärd nochmal so richtig gut !!
Im Endeffekt ist das Album gut, aber nicht das Beste von Sabaton.
metalllaw666
gepostet am: 08.08.2012

User-Wertung:
11 Punkte

Also man kann sagen was man will , ok aufgeblasen sind halt alle Alben von den Jungs, aber es ist nichts anderes was Sabaton auf ihren anderen Alben auch gemacht -Geschichte mehr nicht . Das die nicht immer schön war ist klar !!
Musikalisch kann man echt geteilter Meinung sein ,vom Inhalt echt super!
metal ist halt auch wie :saufen, feiern , und luft gitarre spielen !
Matze
gepostet am: 25.09.2012

User-Wertung:
11 Punkte

Wo ist unser Sabaton-"Freund" Andreas vom Coat of Arms Review?


Tolles Album aber Coat of Arms und Art of War fand ich besser. Trotzdem sind auf dem Album auch ein paar Ohrwürmer wie Lion from the North und Poltova.
Thomas
gepostet am: 06.04.2016

Ergänzung:
Die Schlacht bei Poltawa am 27. Junijul./28. Junischwed./8. Juli 1709 greg. war die entscheidende Schlacht des Russlandfeldzugs von Karl XII. im Großen Nordischen Krieg zwischen Russland unter Peter I. und Schweden unter Karl XII.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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