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Waterdown: Into The Flames (Review)

Artist:

Waterdown

Waterdown: Into The Flames
Album:

Into The Flames

Medium: LP
Stil:

Hardcore mit Extras

Label: Uncle M
Spieldauer: 34:09
Erschienen: 23.03.2012
Website: [Link]

Ob WATERDOWN wirklich eine so einflussreiche Band war, wie man es uns weismachen möchte, sei mal dahingestellt. Dass die Osnabrücker Truppe seit ihrer vor zwölf Jahren erschienenen Debüt-EP „Drawasmilingface“ allerdings immer wieder zu neuen Ufern aufbrach und von Filmmusik, Math, Emo, Screamo, Postwhatever so ziemlich alles in sein Repertoire aufgenommen hat, lässt sich nicht bestreiten.

Jetzt, mit ihrem vierten Album, das ausschließlich als limitierte LP in handnummerierter 500er-Auflage inklusive Downloadmöglichkeit erscheinen wird - ein Fünftel davon gar als extrem rares, mit Goodies vollgestopftes Package -, verabschieden sich die fünf von ihren Fans. Richtig, sie machen den Deckel für immer zu, nicht zuletzt wohl auch deswegen, weil eines ihrer alten Label sie laut diverser Quellen im Internet ausgenommen habe. Als Gegenschlag forderten sie – ebenfalls laut diverser Internetquellen - vor wenigen Jahren ihre Fans auch auf, sich die Alben aus dem Netz zu saugen.

Aber zurück zum Inhalt: So spektakulär ist das musikalisch Dargebotene nicht, vielmehr erscheint der Mix, den WATERDOWN verbrechen, zwar interessant und mutig, aber auch krude und unbeholfen zusammengepackt. Beim Sich-der-externen-Elemente-Bedienen hat man bei der Band häufig das Gefühl, dass sie sich die erstbesten Inspirationen geschnappt und in ihren eigenen Kompositionen verarbeitet hat, und so wirken beispielsweise Mathcore-Passagen nicht wie Mathcore-Passagen, sondern wie THE DILLINGER ESCAPE PLAN-Passagen, und somit könnte man das „einflussreich“ eher als „von vielen Acts beeinflusst worden“ interpretieren, nicht aber als „hat viele Acts mit seinem Sound beeinflusst“.

FAZIT: Übel ist „Into The Flames“ mitnichten, aber letztendlich nicht individuell und stark genug, um als

Chris Popp (Info) (Review 5000x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • Get What You Give
  • We Are Not The Children
  • Into The Flames
  • Saving Private Honesty (feat. Ingo Rieser)
  • Anchor Lost
  • Dragged Through The Dirt
  • Kiss It Goodbye, Watch It Die
  • Homecoming

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
PillePalle
gepostet am: 22.03.2012

Die ersten drei Veröffentlichungen waren ihrer Zeit definitiv voraus. Doch danach gings steil bergab, den Sängerwechsel konnten sie nie kompensieren. Schade.
GetSharky
gepostet am: 12.04.2012

User-Wertung:
8 Punkte

Also ich finde der erste Sängerwechsel zu Zacken hat die Band nochmal weiter nach vorne gebracht und den Sound der Band deutlich verändert. "All Riot" ist meiner Meinung nach das mit Abstand beste Album der Band und erst danach kam der Absturz.

Zum Album: Ich war am Anfang echt entäuscht von dem Album, da ich nur gefallen an " Saving Private Honesty" und dem Itunes- Bonustrack " From the King's dead Hands" fand.
Aber nach und nach gefielen mir auch die anderen Songs, wie z.B. "watch it die", da ich solche Songs einfach nicht erwartet hab.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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