Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Mechanik: Velut Stella Splendida (Review)

Artist:

Mechanik

Mechanik: Velut Stella Splendida
Album:

Velut Stella Splendida

Medium: CD/Download
Stil:

Space / Psychedelic Rock

Label: RAIG
Spieldauer: 76:18
Erschienen: 16.09.2013
Website: [Link]

Ein Debüt aus Spanien, und ein langes dazu: Igor Gorely hat mit seinem rührigen Label nicht nur ein Auge auf die Metropolen seines eigenen Landes, sondern blickt auch über den russischen Tellerrand, woraus die Zusammenarbeit mit diesem Quintett erwuchs. MECHANIK haben allerdings abgesehen von kobaïanischen (?) Texten wenig mit MAGMA zu tun, sondern zuckeln mehr oder weniger gemächlich durch die Wurmlöcher dieses Universums.

"Velut Stella Splendida" umfasst auch neu aufgenommene Tracks vorangegangener EPs, namentlich "Wherever You Are Is The Entry Point" (siebenminütiges Beinahe-Intro mit letztlich doch fassbarem Gitarrenriff), das locker swingende "In The Faith That Looks Through Death" mit leichter Indie-Note und Syd-Barrett-Vocals, den kratzigen Stoner-Rocker "Pills" sowie das Highlight "Zum Traum" (erst spleenig in besagter Fantasiesprache, dann eine Gitarren-Abfahrt vom Feinsten) und zuletzt "Most People Were Silent", den unnötigen Ambient-Weltraum-Track (23 Minuten für die Füße) am Ende.

Die übrigen Kompositionen der Madrider sind auch nicht neu, aber umgestaltet worden. "De Tepenecz" schält sich langsam aus einer rauschenden Hülle zu einem spukhaft mystischen Mini-Hit - nicht zuletzt dank der eingängigen Gesangsmelodie, gleichzeitig da man rein gar nichts vom Text versteht. In "Bliss & Gloss" führen MECHANIK dieses Prinzip fort, allerdings auf Englisch, falls sich der Frontmann nicht schon zuvor in dieser Sprache ausdrückte. Jedenfalls vernimmt man ihn besser bei seinem leidlich geglückten Versuch, einen Zeremonienmeister der Marke Jim Morrison zu mimen.

Bei "Russian Doll" arbeiten die Musiker mit subtilen Drones und umso besser greifbarer Akustikgitarre, wobei abermals der Gesang den Mehrwert bereitstellt. Ebenso wie in "Inner Temple" wohnt MECHANIKs Musik hier eine irgendwie laszive Qualität inne, die für manche Klang-Redundanz (das erwähnte letzte Stück) entschuldigt.

FAZIT: "Velut Stella Splendida" ist überwiegend Spacerock mit allem Für und Wider. Während die Zitate der frühen PINK FLOYD gefallen, verärgert das zu oft in die Länge gezogene Schwirren und Fiepen, mit dem sich MECHANIK eher auf Bühnen Freunde erspielen werden. In CD- oder LP-Form möchte man so etwas nicht auflegen, ob Szene-Eiferer oder nicht. [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1770x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Wherever You Are Is The Entry Point
  • In The Faith That Looks Through Death
  • Pills
  • De Tepenecz
  • Zum Traum
  • BliSS & GloSS
  • Russian Doll
  • Inner Temple
  • Most People Were Silent

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier gibt Milch?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!