Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Andy Milne & Dapp Theory: Forward In All Directions (Review)

Artist:

Andy Milne & Dapp Theory

Andy Milne & Dapp Theory: Forward In All Directions
Album:

Forward In All Directions

Medium: CD
Stil:

Modern Jazz

Label: Whirlwind Recordings/Indigo
Spieldauer: 64:59
Erschienen: 12.09.2014
Website: [Link]

Mein Freund der Pressetext erzählt „von den Einflüssen von Joni Mitchell über Thelonious Monk bis Van Halen“. MONK geht klar, JONI MITCHELL halbwegs, immerhin hat HERBIE HANCOCK ein ganzes Album mit ihren Liedern gecovert, und er wäre tatsächlich ein Künstler, der ganz vorne in Bezug auf ANDY MLNE auftauchen würde. Aber VAN HALEN? Mag man nach suchen, dient aber vorzugsweise als Beleg, dass die Musik von ANDY MILNE & THE DAPP THEORY sehr vielseitig und offen ist.

Was man nicht mit austauschbar verwechseln sollte. Kantiger, drängender Jazz gehjt eine enge Verbindung mit diversen Spielarten des Rock ein, spielt geschickt mit der spoken-word-poetry des Hip Hop und bietet Raum für Folk, Weltmusik und elektronische Klangmalereien. Zusammengehalten wird der funkelnde Mix durch eine entspannte Wärme, für die, neben MILNE selbst am Piano oder Synthesizer, bevorzugt der hervorragend aufgelegte Aaron Kruziki an Saxophonen und Klarinetten sorgt.

Nach nervös-fiebrigem Beginn, wechseln sich ruhige und hektische Phasen ab, besonders Klavier und Saxophon beherrschen ein perfektes Zusammenspiel, sodass die ruhe nie schlafmützig und die schnelleren Passagen nicht nervig werden. Insgesamt präsentiert sich die Band als gut funktionierende Einheit, das Album zerfällt nicht in die Einzelteile seiner unterschiedlichen Einflüsse. So harmonieren Jazz, Rock, Rap, (armenischer) Folk wie selbstverständlich zusammen.

FAZIT: Fusion, wahrhafte Weltmusik – ganz egal wie man‘s nennt, „Forward In All Directions“ funktioniert tatsächlich in alle Richtungen. Ein ausgereiftes, komplexes, nie überladenes Album, klanglich, musikalisch und technisch. Ob solistisch oder im Verbund, ANDY MILNE und die DAPP THEORY liefern ein rundum stimmiges Werk ab.

Jochen König (Info) (Review 1862x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Hopscotch
  • Photographs
  • In the Mirror, Darkly
  • Search Party
  • Katharsis
  • Nice to Meet You
  • The Trust
  • How and When Versus What
  • Fourteen Fingers
  • Headache in Residence

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier bellt?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!