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Mind: Save Yourself from Hell (Review)

Artist:

Mind

Mind: Save Yourself from Hell
Album:

Save Yourself from Hell

Medium: CD/Download
Stil:

Crust / Grindcore

Label: Selfmadegod Records
Spieldauer: 24:56
Erschienen: 15.04.2014
Website: [Link]

Heilige Scheiße! Dreckiger als "Don't Do It", der Eröffnungstrack von "Save Yourself from Hell", geht Grindcore nicht. Was das deutsch-polnische Trio MIND da mit Dean Jones, dem Schreihals von EXTREME NOISE TERROR, eingeprügelt hat, ist eine akustische Waffe. Eine nach Blut und Kotze stinkende Mischung aus NAPALM DEATH und ANAAL NATHRAKH, mit der sich Kleintiere erlegen und Kinder traumatisieren lassen.

Haben wir es hier etwa mit hoffnungsvollen Newcomern, mit Szene-Rettern zu tun? Mitnichten. Die anfängliche Begeisterung verfliegt so schnell, wie sie entstanden ist.

MIND gibt es seit etwa 20 Jahren. 2002 verschwanden sie nach einem letzten Split in der Versenkung, nun sind sie mit ihrem zweiten Studioalbum zurück. 12 Jahre ohne Veröffentlichung, das sollte doch reichen, um brauchbares Material zu produzieren. Denkste!

"Save Yourself from Hell" hat gerade mal 9 Songs mit einer Gesamtspielzeit von 25 Minuten zu bieten. Nun sollte man die Qualität eines Albums nicht an seiner Länge bemessen – und tatsächlich profitiert "Save Yourself from Hell" davon, dass es so kurz ist. Denn schon auf halber Strecke hat der Hörer genug. Das liegt daran, dass MIND nach "Don't Do It" nichts mehr zu sagen haben.

Sie machen auch nichts völlig falsch. Sie langweilen bloß mit öden Riff-Folgen und Texten aus dem Anfängerkurs für Systemkritiker. Ihre Musik hat Nebenprojekt-Charakter: "Save Yourself from Hell" wirkt wie ein Sammelbecken für Ideen, die nicht gut genug waren, um sie woanders unterzubringen. Der grottenschlechte Sound tut sein Übriges.

FAZIT: Nein, danke.

Philipp Walter (Info) (Review 3090x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 5 von 15 Punkten [?]
5 Punkte
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Tracklist:
  • Don’t Do It (feat. Dean Jones of E.N.T.)
  • Burn And Destroy
  • Lost
  • Living Just To Die
  • Inferno
  • Suffer
  • Human
  • Bread To Breathe
  • Burn And Destroy (feat. Denis of DOOM)

Besetzung:

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